Wissen & Technik Apple, Microsoft, Alphabet, Amazon und Meta: Big-Tech-Zahlen im Fokus

09:50  24 oktober  2022
09:50  24 oktober  2022 Quelle:   de.investing.com

Tech-Aktien: Was ist aus eigentlich aus den FAANG-Aktien geworden?

  Tech-Aktien: Was ist aus eigentlich aus den FAANG-Aktien geworden? Die FAANG-Aktien waren vor fünf Jahren die wichtigsten Tech-Aktien. Aber welche Aktien führen 2022 die Tech-Branche am Aktienmarkt an? Der Artikel Tech-Aktien: Was ist aus eigentlich aus den FAANG-Aktien geworden? ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland. Unsere Top-Aktie für das Jahr 2022 Es gibt ein Unternehmen, dessen Name zurzeit bei den Analysten von The Motley Fool sehr, sehr häufig fällt. Es ist für uns DIE Top-Investition für das Jahr 2022. Du könntest ebenfalls davon profitieren. Dafür muss man zunächst alles über dieses einzigartige Unternehmen wissen.

  • Apple, Microsoft, Alphabet, Amazon und Meta Platforms veröffentlichen diese Woche ihre Quartalsergebnisse
  • Die aktuellen Prognosen der FAAMG-Gruppe dürften die Richtung des Marktes bis zum Jahresende diktieren

Während der S&P 500 und der NASDAQ Composite im Zuge eines umfassenden Abverkaufs der Tech-Werte im Bären-Territorium verharren, wird die Wall Street in dieser Woche noch einen Gang höher schalten, wenn einige der größten Unternehmen der Welt ihre Finanzergebnisse veröffentlichen.

S&P 500 vs Nasdaq Composite © Bereitgestellt von de.investing.com S&P 500 vs Nasdaq Composite

Es steht also viel auf dem Spiel, wenn die so genannte "FAAMG"-Gruppe der Mega-Cap-Unternehmen ihre Zahlen vorlegt.

Meta sagt, dass in China ansässige Kampagne für die US-Wahl

 Meta sagt, dass in China ansässige Kampagne für die US-Wahl Meta am Dienstag eine Kampagne aus China entgleist, um die bevorstehenden US-Wahlen zu beeinflussen, indem sie als Menschen in den Vereinigten Staaten von "heißen Button" -Anproblemen auftreten. © Fabrice Coffrini Meta sagte, es sei in hoher Alarmbereitschaft für gefälschte Konten, die versuchen, die US -amerikanischen Zwischenwahlen im November 2022 zu beeinflussen, da er gerade eine solche Täuschung aus China entgleist.

Microsoft

  • Bilanztermin: Mittwoch, 25. Oktober (nachbörslich)
  • Geschätztes EPS-Wachstums: +2,2 % gegenüber dem Vorjahr (YoY)
  • Geschätztes Umsatzwachstum: +10 % gegenüber dem Vorjahr (YoY)
  • Kursentwicklung im laufenden Jahr: -29,8 %
  • Marktkapitalisierung: 1,76 Bio. USD

Microsoft (NASDAQ:MSFT) wird das erste Mega-Cap-Tech-Unternehmen sein, das in dieser Woche seine Bücher öffnet. Laut den Konsensschätzungen sollte der in Washington ansässige Software- und Hardwareriese für sein erstes Geschäftsquartal einen Gewinn je Aktie von 2,32 USD ausweisen. Der Umsatz sollte aufgrund der starken Nachfrage nach seinen Cloud-Computing-Produkten im Vergleich zum Vorjahr um 10 % auf 49,8 Mrd. USD steigen. Microsoft Ergebnisse © Bereitgestellt von de.investing.com Microsoft Ergebnisse

Nach Kritik für die schlechte Grafik: So sieht Mark Zuckerbergs neuer Metaverse-Avatar aus

  Nach Kritik für die schlechte Grafik: So sieht Mark Zuckerbergs neuer Metaverse-Avatar aus Facebook-Gründer und Meta-CEO Mark Zuckerberg stellte nach Kritik an der Grafik die neuen Metaverse-Avatare des Unternehmens vor.Es war das erste Mal, dass Zuckerberg eine öffentliche Konferenz im Metaversum „Horizon Worlds“ abhielt. Zuckerberg nutzte die Gelegenheit, um die Avatare anzukündigen, die noch in diesem Jahr für Telefone und Virtual-Reality-Headsets eingeführt werden sollen. Er bezeichnete die neuen Avatare als "ausdrucksstärker und detaillierter als alles andere heute".

Besonderer Fokus der Anleger liegt auf dem Wachstum des boomenden Microsoft-Segments Intelligent Cloud, zu dem Azure, GitHub, SQL Server, Windows Server und andere Unternehmensdienste gehören. Dieser wichtige Bereich erzielte im vergangenen Quartal ein Umsatzwachstum von 20 % auf 20,9 Mrd. USD, während der Umsatz mit Azure-Cloud-Services um 40 % stieg.

Das Umsatzwachstum im Segment Produktivität und Geschäftsprozesse, das die Cloud-Produktivitätssoftware Office 365, die Kommunikations-App Teams, LinkedIn sowie Dynamics-Produkte und Cloud-Dienste umfasst, wird ebenfalls Beachtung finden, nachdem es im Vorquartal einen Anstieg um 13 % auf 16,6 Mrd. USD verzeichnen konnte.

Microsoft verfehlte im 4. Quartal zum ersten Mal seit 2016 die Umsatz- und Gewinnerwartungen aufgrund der negativen Auswirkungen der unvorteilhaften Wechselkurse. Trotz dieser Enttäuschung gab der Software- und Hardwareriese eine optimistische Prognose für das kommende Jahr ab.

Smarter Roller mit 300 Kubik - Yamaha XMax 300 und XMax 300 Tech Max für 2023

  Smarter Roller mit 300 Kubik - Yamaha XMax 300 und XMax 300 Tech Max für 2023 Für 2023 verpasst Yamaha dem XMax 300 einige Upgrades und Updates – vor allem dem XMax 300 Tech Max mit gehobener moderner Ausstattung. © Yamaha "Premium Sport Scooter" – in diese Kategorie ordnet Yamaha selbst, und selbstbewusst, die Roller der XMax-Baureihe ein. Und 2023 soll noch mehr Sportlichkeit und noch mehr Premium hinzukommen. Auf den ersten Blick wirkt der neue XMax 300 vertraut, doch bei genauerem Hinsehen fallen zahlreiche Änderungen und Details auf.

MSFT Wochenchart © Bereitgestellt von de.investing.com MSFT Wochenchart

Die Aktie des zweitwertvollsten Unternehmens der Welt, die kürzlich auf den niedrigsten Stand seit Januar 2021 fiel, liegt seit Jahresbeginn um 29,8 % und 32,4 % unter ihrem Höchststand. Trotz der jüngsten Volatilität bleibe ich optimistisch für MSFT und erwarte, dass sich dieser Titel in den kommenden Monaten erholen wird, da die langfristigen Nachfrageaussichten für das Cloud-Geschäft, die Software-Tools und die Hardware des Unternehmens immer noch vielversprechend sind.

MSFT Schätungen der Analysten © Bereitgestellt von de.investing.com MSFT Schätungen der Analysten

So überrascht es nicht, dass 48 der 51 von Investing.com befragten Analysten die Microsoft-Aktie mit "Buy“ bewerten. Die quantitativen Modelle von InvestingPro kommen mit einen erwarteten Anstieg der MSFT-Aktie um 22,2 % auf 288,62 USD über die nächsten 12 Monate zu einem Ergebnis, mit dem sich die Aktie ihrem fairen Wert annähern sollte.

Google

  • Bilanztermin: Mittwoch, 25. Oktober (nachbörslich)
  • Geschätztes EPS-Wachstum: -7,9 % gegenüber dem Vorjahr (YoY)
  • Geschätztes Umsatzwachstum: +9,5 % gegenüber dem Vorjahr (YoY)
  • Kursentwicklung im laufenden Jahr: -31 %
  • Marktkapitalisierung: 1,31 Bio. USD

Laut Investing.com ist für die Google-Mutter Alphabet (NASDAQ:GOOG) für das 3. Quartal ein Gewinn je Aktie von 1,28 USD zu erwarten. Der Umsatz dürfte gegenüber dem Vorjahr um 9,5 % auf 71,3 Mrd. USD steigen.

Sorgen über eine Blase bei Amazon, Google, Microsoft, Meta und Co.: Ziehen ihre Aktien die Börsenindizes in die Tiefe?

  Sorgen über eine Blase bei Amazon, Google, Microsoft, Meta und Co.: Ziehen ihre Aktien die Börsenindizes in die Tiefe? Die US-Technologieriesen haben in vielen Börsenindizes, in die auch Privatanleger investieren, ein sehr starkes Gewicht. Am Markt wachsen die Zweifel, ob sich die enorm hohen Bewertungen der Big-Tech-Konzerne weiter rechtfertigen lassen.Seit einem Monat ist der Aktienkurs von Microsoft um rund 3 Prozent gesunken, die Titel von Alphabet A haben um knapp 5 Prozent nachgegeben. Die Amazon-Papiere verloren fast 14 Prozent an Wert, und besonders hart erwischte es die Aktien von Meta mit einem Minus von rund 30 Prozent.

Alphabet Ergebnisse © Bereitgestellt von de.investing.com Alphabet Ergebnisse

Besonderes Augenmerk werden die Anleger auf die Wachstumsraten von Googles Kerngeschäft mit Werbeeinnahmen legen, das im vergangenen Quartal auf Jahresbasis um 12 % auf 56,3 Mrd. USD wuchs. Ebenso wichtig ist das Wachstum der Werbeeinnahmen von YouTube, das im letzten Quartal aufgrund der zunehmenden Konkurrenz durch die chinesische Video-Sharing-App TikTok deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb.

Alphabets Update zur Performance seiner Google Cloud-Plattform ist ebenfalls von großer Bedeutung, nachdem sich das Wachstum im letzten Quartal dramatisch verlangsamt hat. Der Internet-Suchgigant hat massiv in sein Cloud-Geschäft investiert, das im zweiten Quartal einen Verlust von 858 Mio. USD hinnehmen musste, um zu Amazon Web Services und Microsoft Azure, den beiden Marktführern, aufzuschließen

Im vergangenen Quartal verfehlte der in Kalifornien ansässige Tech-Gigant die Gewinn- und Umsatzerwartungen zum zweiten Mal in Folge, was vor allem auf eine Verlangsamung des Online-Werbemarktes zurückzuführen ist.

GOOGL Wochenchart © Bereitgestellt von de.investing.com GOOGL Wochenchart

Die GOOGL-Aktie, die Anfang des Jahres im Verhältnis 20:1 gesplittet wurde, ist im Jahresverlauf um 31 % gefallen und liegt 34 % unter ihrem Rekordhoch vom Februar 2022. Ich bin der Meinung, dass der extreme Abverkauf angesichts der robusten Nachfrage nach den innovativen Produkten und Dienstleistungen des Unternehmens eine einmalige Kaufgelegenheit geschaffen hat.

Tech-Unternehmen wie Amazon und Meta warnen vor harten Zeiten – nur einige sind darauf vorbereitet

  Tech-Unternehmen wie Amazon und Meta warnen vor harten Zeiten – nur einige sind darauf vorbereitet Tech-Aktien geraten schwer unter Druck. Während Apple ein "Lichtblick" ist, stehen Meta, Alphabet und anderen schwierige Monate bevor.Die Pandemie mag einige Tech-Unternehmen erstaunlich reich gemacht haben, aber das Umfeld, in dem sie jetzt versuchen, Geld zu verdienen, ist einfach schwieriger, sagte der leitende Marktstratege der New Yorker Börse Michael Reinking zu Business Insider.

GOOGL Schätzungen der Analysten © Bereitgestellt von de.investing.com GOOGL Schätzungen der Analysten

Nach Einschätzung der 52 durch Investing.com befragten Analysten, die den Titel begleiten, gehört er in die Kategorie "Outperform". 48 der Experten geben GOOGL eine uneingeschränkte Kaufempfehlung. Der durchschnittliche faire Wert der Aktie von 135,70 impliziert laut InvestingPro ein Aufwärtspotenzial von 36 %.

Meta Platforms

  • Bilanztermin: Mittwoch, 26. August (nachbörslich)
  • Geschätztes EPS-Wachstum: -40,1 % gegenüber dem Vorjahr (YoY)
  • Geschätztes Umsatzwachstum: -5 % gegenüber dem Vorjahr (YoY)
  • Kursentwicklung im laufenden Jahr: -60,9 %
  • Marktkapitalisierung: 353,5 Bio. USD

Die Facebook-Mutter Meta Platforms (NASDAQ:META) wird im 3. Quartal voraussichtlich einen Gewinn je Aktie von 1,93 USD erzielen, was einem Rückgang von 40 % entspricht, der auf steigende Kosten und Investitionen im Zusammenhang mit seiner Wette auf das sogenannte Metaverse zurückzuführen ist. Der Umsatz wird voraussichtlich aufgrund einer schwächeren Nachfrage der Werbetreibenden und niedrigere Anzeigenpreisen auf Facebook und Instagram sinken.

Meta Ergebnisse © Bereitgestellt von de.investing.com Meta Ergebnisse

Der Markt wird ganz genau darauf achten, was Meta über den Erfolg des Bereichs 'Reality Labs' berichtet, der für die Entwicklung des Metaverse und damit einhergehender Virtual- und Augmented-Reality-Technologien verantwortlich ist. Der Geschäftsbereich erwirtschaftete im zweiten Quartal einen Umsatz von 452 Mio. USD, machte aber einen Verlust von 2,8 Mrd. USD. Jedes Detail, das CEO Mark Zuckerberg bekanntgibt, wird begrüßt, da die Social-Media-Plattform weiterhin viel Geld ausgibt, während sie sich von einem werbebasierten Geschäft wegbewegt und sich für eine zunehmend digitale Zukunft positioniert.

Massenentlassungen: Jetzt soll auch die Google-Mutter Alphabet kräftig abspecken

  Massenentlassungen: Jetzt soll auch die Google-Mutter Alphabet kräftig abspecken Massenentlassungen: Jetzt soll auch die Google-Mutter Alphabet kräftig abspeckenWenn dieser Tage Investoren von Tech-Konzernen fordern, Mitarbeiter zu entlassen, dann sollte man zumindest hellhörig werden. Etwa bei dem Schreiben, dass der britische Hedgefonds TCI jüngst an die Google- und Youtube-Mutter Alphabet schickte. „Das Unternehmen hat zu viele Mitarbeiter und die Kosten pro Mitarbeiter sind zu hoch“, heißt es darin. Und: „Wir schreiben, um unsere Ansicht zum Ausdruck zu bringen, dass die Kostenbasis von Alphabet zu hoch ist und dass das Management aggressive Maßnahmen ergreifen muss.

Meta hat im vergangenen Quartal nicht nur sein Gewinnziel verfehlt, sondern musste auch erstmals einen Umsatzrückgang hinnehmen. Schuld daran waren die sinkenden Ausgaben der Werbekunden. Das Unternehmen gab auch eine erschreckend schwache Prognose ab, die sich auf die anhaltend schleppende Werbenachfrage berief.

META Wochenchart © Bereitgestellt von de.investing.com META Wochenchart

Es war ein hartes Jahr für Meta, die Aktie ist vor kurzem auf den niedrigsten Stand seit Januar 2017 gesunken. Grund dafür ist eine beunruhigende Entwicklung im Kerngeschäft mit Werbeanzeigen, die zum einen auf Apples hartes Durchgreifen beim Ad-Tracking in iOS-Apps und zum anderen auf den zunehmenden Konkurrenzdruck durch Unternehmen wie TikTok zurückzuführen ist.

Die Aktie ist im Jahresverlauf um 60,9 % gefallen und damit mehr als doppelt so stark wie der Nasdaq, und sie liegt etwa 66 % unter dem Rekordhoch von 384,33 USD im September 2021.

Angesichts der sich eintrübenden Fundamentaldaten und des makroökonomischen Umfelds ist der Titel meines Erachtens anfällig für weitere Verluste.

META Schätzungen der Analysten © Bereitgestellt von de.investing.com META Schätzungen der Analysten

Trotz dieser kurzfristigen Probleme sind die meisten Analysten optimistisch, wie eine Umfrage auf Investing.com ergab. 40 von 57 Analysten stuften die Aktie mit "Buy" ein. Der durchschnittliche Faire Wert von Meta liegt auf InvestingPro bei 210,58 USD, das entspricht einem Renditepotenzial von 60 %.

Apple

  • Bilanztermin: Donnerstag, 27. Oktober (nachbörslich)
  • Geschätztes EPS-Wachstum: +1,6 % gegenüber dem Vorjahr (YoY)
  • Geschätztes Umsatzwachstum: +6,5 % gegenüber dem Vorjahr (YoY)
  • Kursentwicklung im laufenden Jahr: -19,2 %
  • Marktkapitalisierung: 2,30 Bio. USD

Laut Investing.com-Daten sollte Apple (NASDAQ:AAPL) für das 4. Quartal einen Gewinn pro Aktie von 1,26 USD ausweisen. Aufgrund der starken Nachfrage nach den Smartphones wird ein Umsatzanstieg auf 88,7 Mrd. USD erwartet.

Nach freiwilliger Pause: Rückkehr nach Deutschland: Meta bietet seine Datenbrillen wieder an

  Nach freiwilliger Pause: Rückkehr nach Deutschland: Meta bietet seine Datenbrillen wieder an Nach freiwilliger Pause: Rückkehr nach Deutschland: Meta bietet seine Datenbrillen wieder anFür Meta-Chef Mark Zuckerberg sind seine virtuellen Datenbrillen namens Meta Quest das Fundament für das „nächste Internet“, der Nachfolger des Smartphones, der Weg in das sogenannte Metaversum. Zuckerberg, dessen Konzern im Gegensatz zu Apple oder auch Google über kein eigenes Smartphone samt angeschlossenem App-Store und dessen Vertriebsmacht verfügt, will so bei der nächsten Stufe des Internets ganz vorn dabei sein. Dafür ist er bereit, bis Ende des Jahrzehnts mindestens 100 Milliarden Dollar zu investieren.

Apple Ergebnisse © Bereitgestellt von de.investing.com Apple Ergebnisse

Das iPhone-Geschäft steht unter strenger Beobachtung der Wall Street. Sie will sehen, ob der iKonzern seine starke Performance beibehalten kann. Im letzten Quartal stieg der Smartphone-Umsatz um 3 % auf 40,6 Mrd. USD.

Das boomende Dienstleistungsgeschäft von Apple, das im 3. Quartal mit einem Umsatzwachstum von 12 % im Jahresvergleich das am schnellsten wachsende Segment war, wird ebenfalls im Fokus stehen. Dazu gehören Umsätze im App Store, monatliche Abonnements, Zahlungsgebühren, erweiterte Garantien, Lizenzgebühren und Werbung.

Ein Schwachpunkt wird voraussichtlich das Geschäft mit dem iPad sein, dessen Umsatz wegen Lieferengpässen aufgrund der globalen Probleme in der Lieferkette im letzten Quartal um 2 % zurückging. Der Umsatz mit Macs, der im Jahresvergleich um 10 % einbrach, wird angesichts des rückläufigen PC-Marktes ebenfalls von Interesse sein.

Noch wichtiger ist, dass die Anleger hoffen, dass Apple eine Prognose für das lukrative Weihnachtsquartal (1. Quartal) geben wird. Apple hat im vergangenen Quartal mehr Umsatz und Gewinn erzielt als erwartet, aber in einem schwierigen Umfeld keine offiziellen Prognosen abgegeben.

AAPL Wochenchart © Bereitgestellt von de.investing.com AAPL Wochenchart

Der Kurs von Apple ist seit Jahresbeginn um 19,2 % gefallen und notiert 21,6 % unter seinem Allzeithoch vom Januar 2022. Anleger, die den steilen Anstieg der Aktie im letzten Jahr verpasst haben, sollten angesichts des zuverlässig profitablen Geschäftsmodells, der gesunden Bilanz und der enormen Bargeldbestände einen Einstieg zu diesen Kursen in Betracht ziehen.

AAPL Schätzungen der Analysten © Bereitgestellt von de.investing.com AAPL Schätzungen der Analysten

So überrascht es nicht, dass 43 der 49 von Investing.com befragten Analysten die Apple-Aktie mit "Buy" oder "Hold" bewerten.

Amazon

  • Bilanztermin: Donnerstag, 27. Oktober (nachbörslich)
  • Geschätztes EPS-Wachstum: -28,8 % gegenüber dem Vorjahr (YoY)
  • Geschätztes Umsatzwachstum: +15,3 % gegenüber dem Vorjahr (YoY)
  • Kursentwicklung im laufenden Jahr: -30,9 %
  • Marktkapitalisierung: 1,17 Bio. USD

Laut den Konsenserwartungen sollte Amazon (NASDAQ:AMZN) im 3. Quartal einen Gewinn je Aktie von 0,21 USD ausweisen, was einem Rückgang von 28,8 % im Vergleich zum Vorjahresniveau entspricht. Grund sind Probleme des Unternehmens, die gestiegenen Versandkosten und höheren Arbeitskosten in den Griff zu bekommen. Der Umsatz wird voraussichtlich um 15,3 % gegenüber dem Vorjahr auf 127,7 Mrd. USD ansteigen, was auf die anhaltende Stärke des Unternehmens in den Bereichen Cloud-Computing und Werbung zurückzuführen ist.

Amazon Ergebnisse © Bereitgestellt von de.investing.com Amazon Ergebnisse

Die Anleger werden insbesondere auf das florierende AWS-Geschäft mit Webdiensten von Amazon achten, das im letzten Quartal einen Umsatzanstieg von 33 % verzeichnete, um zu verstehen, ob es dieses rasante Wachstumstempo beibehalten kann. Die Werbeeinnahmen, die sich zunehmend zu einem weiteren wichtigen Wachstumstreiber für Amazon entwickelt haben, werden ebenfalls im Blickpunkt stehen, nachdem sie im zweiten Quartal ein annualisiertes Umsatzwachstum von 18 % erzielten.

Im Gegensatz dazu wird das Kerngeschäft E-Commerce des Unternehmens wahrscheinlich unter einem verlangsamten Wachstum leiden, nachdem das Segment der Online-Shops im letzten Quartal im Vorjahresvergleich um 4 % zurückging.

Von größerer Bedeutung sind angesichts des makroökonomischen Drucks, einschließlich der sich beschleunigenden Inflation, der Verlangsamung der diskretionären Verbraucherausgaben und der ungünstigen Wechselkurse vielleicht die Prognosen für das Betriebsergebnis und den Umsatz für das 4. Quartal, das die Weihnachtssaison beinhaltet.

AMZN Wochenchart © Bereitgestellt von de.investing.com AMZN Wochenchart

Die AMZN-Aktie hat seit Jahresbeginn rund 31 % an Wert verloren und ist etwa 39 % von ihrem Allzeithoch entfernt. Trotz des erwarteten Rückgangs des Gewinn- und Umsatzwachstums bin ich der Überzeugung, dass die Aktie angesichts ihrer führenden Position in den Bereichen E-Commerce und Cloud Computing gut für eine Erholung in den kommenden Monaten aufgestellt ist.

AMZN Schätzungen der Analysten © Bereitgestellt von de.investing.com AMZN Schätzungen der Analysten

Auch die Analysten sind für den in Seattle ansässigen Tech-Titan nach wie vor optimistisch: Laut einer Umfrage auf Investing.com stufen 49 von 54 Analysten die Aktie als "Buy" ein, und nach dem Modell von Investing Pro könnte AMZN um 22,4 % gegenüber dem aktuellen Stand steigen und sich damit dem fairen Wert von 141,10 USD pro Aktie annähern.

Offenlegung: Jesse Cohen ist derzeit über den SPDR S&P 500 ETF und den Invesco QQQ ETF long im S&P 500 und Nasdaq investiert. Er hält außerdem eine Long-Position auf den Technology Select Sector SPDR ETF. Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten sind ausschließlich die des Autors und sind nicht als Anlageberatung zu verstehen.

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Nach freiwilliger Pause: Rückkehr nach Deutschland: Meta bietet seine Datenbrillen wieder anFür Meta-Chef Mark Zuckerberg sind seine virtuellen Datenbrillen namens Meta Quest das Fundament für das „nächste Internet“, der Nachfolger des Smartphones, der Weg in das sogenannte Metaversum. Zuckerberg, dessen Konzern im Gegensatz zu Apple oder auch Google über kein eigenes Smartphone samt angeschlossenem App-Store und dessen Vertriebsmacht verfügt, will so bei der nächsten Stufe des Internets ganz vorn dabei sein. Dafür ist er bereit, bis Ende des Jahrzehnts mindestens 100 Milliarden Dollar zu investieren.

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