Wissen & Technik Wie viele Delfine müssen für Thunfisch und Lachs sterben?

13:05  19 februar  2020
13:05  19 februar  2020 Quelle:   weltderwunder.de

Wegen Coronavirus: Hollywood wappnet sich mit Strategie-Teams

  Wegen Coronavirus: Hollywood wappnet sich mit Strategie-Teams Durch die Ausbreitung des Coronavirus drohen der globalen Filmbranche Hollywood große Verluste. Pressetouren und Film-Premieren in China wie beispielsweise für den neuen James-Bond-Film mussten bereits abgesagt werden. Die Auswirkungen des neuartigen Coronavirus gehen auch an der Filmbranche in Hollywood nicht spurlos vorbei. Wegen zu hoher Risiken und Bedenken hatte man kürzlich erst die Pressetour für den kommenden James-Bond-Film "Keine Zeit zu sterben" in China absagen müssen.

Viele Umwelt- und Meeresschutzorganisationen halten die Anforderungen des MSC für zu niedrig und zu unbestimmt. Um an den Thunfisch zu kommen, ortet man also die Delfine und treibt sie mit Schnellbooten in sogenannte Ringwadennetze.

Viele Menschen glauben, dass Delfine Fische sind. Die größte Gefahr für Delfine sind Fischernetze. In den Netzen können sie sich verfangen und ertrinken. Sie überleben das Fangen nicht, sterben dabei, wie sie vom Wasser weggebracht werden, oder sie sterben als Gefangene der Menschen.

Was darf ich essen, wenn ich das Leben im Ozean schützen will? 41 Prozent der Deutschen vertrauen bei ihrer Kaufentscheidung auf das blaue Logo des „Marine Stewardship Council“ (kurz: MSC), das sich hierzulande auf mehr als der Hälfte aller verkauften Fischprodukte wiederfindet. Doch wie vertrauenswürdig ist das Siegel wirklich?

Found in the Golfo Dulce in Costa Rica Found in the Golfo Dulce in Costa Rica

Werden die Standards auch eingehalten? Fakt ist: Das Logo soll vor allem garantieren, dass es zu keiner Überfischung kommt und dass das Ökosystem des Meeres nicht gefährdet wird. Der Biologe Rainer Froese vom Kieler Geomar-Institut war lange ein Fürsprecher des MSC – bis er 130 zertifizierte Fischereien untersuchte. Ergebnis: Ein Drittel der Bestände werden überfischt, und viele Betriebe schädigen das Ökosystem.

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 Aquarium Coronavirus Lockdown gibt Delfinen die Möglichkeit, ein Faultier zu treffen. © Bereitgestellt von CNET Bin ich es nur oder sehen diese Delfine besonders glücklich aus, ein Faultier zu sehen? Texas State Aquarium Das Texas State Aquarium ist derzeit aufgrund der -Anforderungen für soziale Distanzierung für die Öffentlichkeit geschlossen, aber das hat die Tiere im Inneren nicht davon abgehalten, mit neuen Freunden abzuhängen.

Sie essen noch immer Thunfisch , weil Sie der Meinung sind, Thunfisch sei gesund für Sie? Fischer werfen kleinere Thunfische auf Eis, wo sie langsam erfrieren oder zerquetscht werden, wenn Tausende ihrer Schwarmgefährten auf sie gestapelt werden.

Wir lieben Thunfisch - so wie viele Menschen in fast allen Ländern der Welt. Wie der MSC dabei hilft und was das für Thunfische , Delfine , Fischer und Ozeane bedeutet, erzählen wir Dir Thunfisch ist der viertbeliebteste Fisch der deutschen Verbraucher – nach Lachs , Alaska-Seelachs und Hering.

Besonders starke Kritik übt Froese an der Praxis des MSC, Grundschleppnetz-Fischerei in der Ostsee zu zertifizieren. Die umstrittene Fangmethode ist etwa im Öresund verboten, da sie den Meeresboden in eine Schlammwüste verwandelt. „Warum der MSC diese Zerstörung in Naturschutzgebieten mit einem Label belohnt, ist mir ein Rätsel“, meint Froese.

Tausende Delfine sterben

Doch laut Insidern werden auch in anderen Teilen der Welt Betriebe lizenziert, die die MSC-Standards offen verletzen. So macht man im Pazifik vor Mexiko mit Hubschraubern und Schnellbooten Jagd auf Thunfische. Am Ende wird ein Ringwadennetz abgelassen und zugezogen. Mit eingeschlossen: Delfine, die mit den Thunfischen eine Fressgemeinschaft bilden. Kritiker sagen, Tausende von ihnen verenden in den Netzen – dabei ist das Töten von Säugetieren wie Delfinen als Fangmethode verboten. MSC-Boss Rupert Howes gibt die Praxis sogar offen zu: „Bedauerlicherweise werden bei dieser Fischerei einige Delfine getötet, aber auf ihrem Weg zur Zertifizierung haben die Mexikaner unglaublich hart an der Verbesserung der Fangmethode gearbeitet.“ Dadurch sei die Zahl auf nur noch 482 tote Delfine pro Jahr gesunken. 

Ontario wird Modelldaten darüber veröffentlichen, wie viele Menschen an COVID-19 sterben könnten

 Ontario wird Modelldaten darüber veröffentlichen, wie viele Menschen an COVID-19 sterben könnten © Bereitgestellt von The Canadian Press TORONTO - Beamte des öffentlichen Gesundheitswesens in Ontario werden heute Daten veröffentlichen, die zeigen, wie viele Menschen unter verschiedenen Szenarien an COVID-19 sterben könnten . Premier Doug Ford sagt, die Projektionen könnten schwer zu hören sein und sollten einigen Leuten als Weckruf dienen. Aber er sagt, dass die Öffentlichkeit das Recht auf dieselben Informationen hat wie bei gesundheitsbezogenen Entscheidungen.

Thunfisch , Schwertfisch, Delfin und Co. landen so in den Netzen und werden meist wieder verletzt über Bord geworfen. Zurück im Wasser sterben die Fische dann oft, weshalb u.a. Haie und Delfine heute auf der Liste bedrohter Fischarten stehen.

Thunfische sind in tropischen, subtropischen und gemäßigten Gewässern anzutreffen. Von den MSC-zertifizierten Arten kommen Gelbflossenthunfisch und Skipack ausschließlich in tropischen und subtropischen Meeren vor, während man den Weißen Thun auch im Mittelmeer finden kann.

Zu der Kritik am MSC hat Howes eine klare Meinung: „1.200 nachweisbare Verbesserungen in Fischereien rund um die Welt belegen, dass die Zertifizierung zu anhaltenden Veränderungen führen kann. Worum geht es hier also? Die zehn Prozent der besten Fischereien noch perfekter zu machen? Oder ist es nicht besser, alle reinzuholen, um die Fischerei insgesamt in Richtung Nachhaltigkeit zu schieben?“ Schon jetzt sind 12 Prozent der weltweiten Betriebe MSC-gelabelt, langfristig soll jedes dritte Produkt das Zertifikat bekommen. Was dabei kaum jemand weiß: Für jeden verkauften Fischartikel mit seinem Logo erhält der MSC eine Lizenzgebühr – das macht etwa 17 Millionen Euro im Jahr. Diese Gewinnbeteiligung ist der Kern des Problems, sagt Daniel Pauly, der den MSC einst mitgegründet hat. „All diese Leute im System wissen, dass nur eine Zertifizierung Geld in den MSC spült. Das ist ein Anreiz, zu einem positiven Prüfergebnis zu kommen“, erklärt der Meeresbiologe. Sein Fazit: „Der MSC ist auf die dunkle Seite gewechselt – vollkommen. Er ist von der Industrie gekapert worden.“

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Demnach stirbt die Mehrheit mancher Arten als ungewollter Beifang in Fischernetzen - obwohl es längst Methoden gibt, die dies verhindern könnten. Eine Flucht ist unmöglich: Umweltschützer haben im Auftrag der Uno das traurige Schicksal vieler Meeressäuger ermittelt.

Die Deutschen lieben Thunfisch . Nach Alaska-Seelachs, Hering und Lachs ist er der meistverkaufte Speisefisch. Heute verarbeitet die Industrie eher junge Thunfische . In der EU müssen große Raubfische wie der Thunfisch einen Grenzwert für Quecksilber von 1 Milligramm je Kilogramm

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