Wissen & Technik Am Coronavirus erkrankt oder Schnupfen?: Hilfe für die Selbstdiagnose

17:40  15 märz  2020
17:40  15 märz  2020 Quelle:   tagesspiegel.de

HSV-Spieler Schimmelbauer an Krebs erkrankt

  HSV-Spieler Schimmelbauer an Krebs erkrankt Handball-Zweitligist HSV Hamburg muss aufgrund einer Hodenkrebserkrankung in den kommenden Wochen auf Tobias Schimmelbauer verzichten. Bei dem 32 Jahre alten Linksaußen wurde ein Tumor entdeckt, der kurzfristig operativ entfernt werden musste. Dies teilte der HSV mit. Wann der gebürtige Wiesbadener Schimmelbauer wieder auf das Handballfeld zurückkehren kann, ist ungewiss. In sechs Wochen ist eine weitere Untersuchung geplant, die zusätzliche Erkenntnisse über den Krebs und die weitere Behandlung bringen soll.

Am Coronavirus sind bisherigen Schätzungen zufolge über 124.000 Menschen erkrankt , 4.607 von ihnen sind bislang an der Lungenkrankheit gestorben. Weitere Symptome können Schüttelfrost, Übelkeit, Kopfschmerzen und Atemnot sein. Auch typische Grippesymptome wie Schnupfen oder

An dem neuartigen Coronavirus 2019-nCoV sind inzwischen auch erstmals Menschen in Frankreich erkrankt . Fachleute gehen bislang davon aus, dass der Verlauf der Infektionskrankheit Das Institut schätzt die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland aktuell als gering bis mäßig ein.

Der Hals kratzt, das Fieberthermometer zeigt über 38 Grad Celsius – könnte das Covid-19 sein? Was man über die Symptome der Infektion weiß. Und was nicht.

Ist Niesen - in die Armbeuge, wie es Baden-Württembergs Sozialminister Manfred Lucha (Bündnis 90 / Die Grünen) demonstriert - schon ein Symptom für Covid-19 oder braucht es auch Fieber und Husten, bis man den Arzt konsultieren sollte? © Foto: Bernd Weißbrod/dpa Ist Niesen - in die Armbeuge, wie es Baden-Württembergs Sozialminister Manfred Lucha (Bündnis 90 / Die Grünen) demonstriert - schon ein Symptom für Covid-19 oder braucht es auch Fieber und Husten, bis man den Arzt konsultieren sollte?

Als vor zwei Wochen ein Patient in die Notaufnahme der Charité aufgenommen wurde, gab es zunächst keinen Verdacht: Er zeigte lediglich "neurologische" Symptome, berichtet das Krankenhaus. Zur diagnostischen Abklärung wurde er auf Influenza getestet – da diese Untersuchungen mittlerweile mit Tests auf Covid-19 gekoppelt sind, stellte sich heraus: Der Patient war infiziert mit dem Sars-CoV-2-Virus.

Im Alter von 79 Jahren: Opernstar Plácido Domingo mit Coronavirus infiziert

  Im Alter von 79 Jahren: Opernstar Plácido Domingo mit Coronavirus infiziert Er befinde sich mit seiner Familie in Selbstisolation. Plácido Domingo wegen Coronavirus in Quarantäne„Wir sind derzeit bei guter Gesundheit, aber ich hatte Symptome wie Fieber und Husten und habe deshalb entschieden, mich testen zu lassen“, sagte Domingo.Hier lesen Sie mehr: Nach Ehefrau Amira hat's auch ihn erwischt – Oliver Pocher am Coronavirus erkrankt Der Sänger forderte alle auf, sehr vorsichtig zu sein, den Anweisungen der jeweiligen Regierungen zu folgen und so viel wie möglich zu Hause zu bleiben, „so dass wir hoffentlich bald zu unseren normalen Alltagsleben zurückkehren können“.

Das ist bisher über die Krankheit durch das neuartige Coronavirus bekannt: Alle Fragen im Überblick: Was ist das für eine neue Seuche? Wie viele leichte Verläufe der Erkrankung gibt es, welche die Betroffenen nur für einen einfachen Schnupfen halten und deshalb nie zum Arzt gehen?

Das Coronavirus breitet sich weltweit aus. Wie gefährlich ist das Virus? Wie kann man sich schützen? Welche Symptome zeigen sich? Wie kann man Infektionsketten unterbrechen? Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zum neuen Coronavirus .

Ähnlich war es kürzlich bei einem zweijährigen Kind, das laut Medienberichten Fieber sowie Flüssigkeit in der Lunge hatte. Ärzte hatten zunächst keinen Verdacht auf Covid-19, führten dann aber einen Test durch – der gleichfalls positiv ausfiel.

[Aktuelle Informationen über das Coronavirus in Deutschland und weltweit finden Sie hier im Newsblog.]

Die Covid-19-Krankeit zu erkennen, also von anderen, ähnlichen Atemwegserkrankungen im Rahmen der Differentialdiagnose zu unterscheiden, ist selbst für Ärzte schwierig: Die Symptome sind unspezifisch und können auch von Symptomen anderer Krankheiten überlagert werden.

Sicherheit bietet nur der Labortest

Nur ein Labortest bietet Sicherheit – doch obwohl Krankenkassen die Finanzierung zugesagt haben, sind sie bislang vielerorts kaum verfügbar. In Berlin führen etwa die an einigen Kliniken eingerichteten Testzentren jeden Tag nur einige dutzend bis wenige hundert Tests durch. Und das auch nicht bei allen Patienten. Teils werden Erkrankte nicht getestet, wenn sie nicht in Risikogebieten und nicht in Kontakt mit einem sicher infizierten Menschen waren.

Corona-Alarm im Buckingham Palast: Queen-Mitarbeiter positiv getestet

  Corona-Alarm im Buckingham Palast: Queen-Mitarbeiter positiv getestet Queen Elizabeth II. hat vor wenigen Tagen den Buckingham Palast verlassen und ist nach Schloss Windsor gezogen - womöglich aus einem bestimmten Grund. Ein Mitarbeiter des Palastes soll positiv auf das Coronavirus getestet worden sein. Queen Elizabeth II. (93) hat vor wenigen Tagen dem Buckingham Palast und London den Rücken gekehrt und ist auf Schloss Windsor vor den Toren der Hauptstadt gezogen. Bisher wurde davon ausgegangen, dass sich das Oberhaupt der britischen Königsfamilie in der Corona-Krise nur aus reiner Vorsicht zu dem Umzug am Donnerstag entschlossen habe.

Immer mehr Fälle des Coronavirus aus China werden weltweit bekannt - auch in Deutschland. Doch was sind die Symptome der Lungenkrankheit?

Fieber, Husten, Schnupfen – Wer sich krank fühlt, weiß oft nicht, was er hat. Ist es nur eine Erkältung oder vielleicht doch das Coronavirus ? Ein Schnelltest nach dem anderen. Wer hat das Coronavirus , wer ist positiv, wer negativ, wie groß ist die Gefahr für die deutsche Bevölkerung?

Dabei hat das Robert Koch-Institut (RKI) – die für die Bekämpfung von Infektionskrankheiten zuständige Bundesoberbehörde – seine Empfehlung zwischenzeitlich geändert. Der Test wird dann empfohlen, wenn ein Patient Symptome hat, sagte die Pressesprecherin dem Tagesspiegel – Halskratzen reiche. Außerdem soll er aus einem Gebiet mit Infektionen kommen. Doch dies ist weit gefasst: „Berlin hat Fälle“, sagte die Sprecherin.

[Wichtige Fragen und Antworten zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.]

Die umfangreichsten Daten über die Covid-19-Erkrankung gibt es bislang aus China: In einem Bericht hat die Weltgesundheitsinformationen WHO Ende Februar Informationen von rund 56.000 gemeldeten Infektionsfällen zusammengefasst. Der Mittelwert – genauer der Median – der Patienten lag bei 51 Jahren, 77 Prozent kamen aus der am stärksten betroffenen Provinz Hubei. Von diesen hatten 88 Prozent Fieber, 68 Prozent trockenen Husten, 38 Prozent Erschöpfung und 33 Prozent Auswurf. 19 Prozent hatten außerdem Atemprobleme, 14 Prozent Halsschmerzen.

Coronavirus: K-Pop-Sänger Kim Jaejoong entschuldigt sich für Aprilscherz

  Coronavirus: K-Pop-Sänger Kim Jaejoong entschuldigt sich für Aprilscherz Kim Jaejoong behauptete, an Covid-19 erkrankt zu sein - und entschuldigte sich nun für den Scherz. Der K-Pop-Star behauptete, er einen guten Zweck erfüllen wollen. © Anthony Kwan/ Getty Images K-Pop-Star Kim Jaejoong ist für einen Aprilscherz heftig kritisiert worden. Der südkoreanische Sänger und Schauspieler behauptete auf Instagram, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben. Kurz darauf löschte er den Post und veröffentlichte eine Entschuldigung - doch seine Fans fanden das gar nicht witzig.Jaejoong hatte in einem Post am 1.

Das Coronavirus breitet sich in Deutschland aus: 14 neue Fälle gibt es in NRW, vier in Baden-Württemberg, einen in Rheinland-Pfalz, Bayern und Hessen. In Hamburg ist erstmals ein Patient nachweislich an dem neuartigen Coronavirus erkrankt .

Das Coronavirus ist das Gesprächsthema Nummer eins in Deutschland. Experten warnen vor Panik. Und die Regierung prüft, ob die internationale Tourismusbörse ITB in Berlin abgesagt wird. Und dass deshalb das Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung gering bis mäßig einzuschätzen ist."

80 Prozent der Erkrankungen verlaufen leicht oder mild

Rund 80 Prozent der Patienten mit gemeldeten Infektionen wiesen laut den WHO-Angaben einen leichten oder moderaten Verlauf auf – hierunter zählt Fieber und Husten sowie auch leichte Lungenentzündungen. Weitere 14 Prozent zeigten einen schweren Verlauf, bei dem etwa die Sauerstoffsättigung im Blut niedrig war – gut sechs Prozent waren in einem kritischen Zustand mit Ausfällen in der Atmungsfunktion oder Organversagen.

Unklar ist allerdings, wie viele milde Fälle es gab, die nicht erfasst wurden. Teils schätzen Forscher, dass nur jeder zehnte oder zwanzigste Fall erkannt wurde – nach Ansicht der WHO war dies nicht derartig häufig der Fall. „Der Anteil der Infektionen, bei denen sich keine Symptome ausbilden, ist unklar – aber er scheint relativ klein und kein großer Treiber der Übertragung zu sein“, schrieben WHO-Experten.

Die bisher aus Deutschland bekannten Daten zu Symptomen sehen derzeit deutlich anders aus. Bislang lag der Altersdurchschnitt deutlich unter jenem aus China oder auch Italien – wo offenbar in den ersten Wochen zunächst viele schwere Verläufe von älteren infizierten Menschen erkannt wurden.

Verhaltensregeln in der Corona-Krise: Was kommt nach dem Lockdown?

  Verhaltensregeln in der Corona-Krise: Was kommt nach dem Lockdown? Auch wenn die Ausgangssperren aufgehoben werden, muss die Bevölkerung Regeln einhalten. Für die „Zeit danach“ gibt es mehrere Strategien. © Foto: dpa/Kay Nietfeld Das Tragen von Masken gehört zum "Smart Distancing", wie hier in einem Berliner Supermarkt. Trotz Angela Merkels Appell, dass es zu früh sei, über eine Lockerung der Coronavirus-Maßnahmen nachzudenken, diskutieren derzeit viele Experten und Politiker öffentlich über Exitstrategien aus dem Lockdown. Denn dass Kontaktverbote und Ausgangssperren nicht monatelang aufrechterhalten werden können, scheint klar.

Immer mehr Menschen erkranken weltweit am Coronavirus . In China steigt die Zahl der Infizierten und Verstorbenen täglich. Die vom neuartigen Coronavirus am stärksten betroffene Provinz Hubei vermeldet 242 neue Todesopfer innerhalb nur Sie soll weitere medizinische Hilfe zugesagt haben.

Wie ansteckend ist das Coronavirus ? Laut Drosten gibt es Hinweise, dass ein Infizierter im Mittel drei weitere Menschen ansteckt - dieser Wert sei aber mit Für die allermeisten Menschen sei es auch unnötig, sich mit Desinfektionsmittel einzudecken, erklärt die Direktorin des Instituts für Hygiene am

Außerdem steckten sich in Deutschland vielleicht auch mehr junge Menschen an als in China: Dort überlappte ein großer Teil der Infektionswelle mit den Neujahrsferien, während in Deutschland viele junge Menschen in den letzten Wochen – wie auch sonst – sozial aktiv und mobil waren. In Berlin hatten sich etwa viele junge Personen in zwei Clubs infiziert.

Doch während vor einigen Tagen der Altersmedian in Deutschland noch bei 41 Jahren lag, stieg dieser laut den RKI-Zahlen zwischenzeitlich auf nun 46 Jahre. Nach Angaben der Behörde war der jüngste Infizierte noch nicht einmal ein Jahr alt, der älteste 94.

Husten und Fieber bei Deutschen bislang die häufigsten Symptome

Von den am Samstag gut 3400 gemeldeten Infektionen lagen dem RKI für 2497 weitergehende medizinische Informationen vor. Hiervon wurde bei gut fünf Prozent der Fälle angegeben, dass keine für Covid-19 bedeutsamen Symptome bestanden. 57 Prozent der infizierten Menschen hatten am Anfang ihrer Erkrankung Husten. Mit 39 Prozent wurde für deutlich weniger Personen Fieber gemeldet als bei den Daten aus China – allerdings entwickelt sich dieses bei einigen wohl erst im Laufe der Erkrankung. Knapp jeder dritte Infizierte hatte Schnupfen – andere etwa Kopf- oder Gliederschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall.

Pink: Auch ihr dreijähriger Sohn ist am Coronavirus erkrankt – „ich habe noch nie so viel gebetet“

  Pink: Auch ihr dreijähriger Sohn ist am Coronavirus erkrankt – „ich habe noch nie so viel gebetet“ Sängerin Pink und ihr dreijähriger Sohn Jameson sind am Coronavirus erkrankt – während es ihr inzwischen wieder besser geht, hat der Kleine aber noch immer Fieber. © Bereitgestellt von www.rollingstone.

Schwere Verläufe sind hierzulande noch vergleichsweise selten – so auch Todesfälle. Bis Samstag wurden aus Deutschland acht gemeldet. Außerdem starben zwei deutsche Touristen bei einer Nilkreuzfahrt in Ägypten.

In Italien jeder elfte Infizierte gehört zum medizinischen Personal

Deutlich anders sieht es in Italien aus, wo sich die Lage in den letzten Wochen dramatisch zugespitzt hat und bis Freitag knapp über 1000 Todesfälle gemeldet wurden. Während aus Südkorea oder den Provinzen Chinas außerhalb von Hubei Todesraten von rund 0,7 Prozent gemeldet wurden, liegt diese in Italien offenbar insbesondere aufgrund der vielen unerkannten Fälle und einem Median-Alter von 64 Jahren viel höher – bei über fünf Prozent.

Experten vermuten, dass Covid-19 sich in Italien über Wochen ausbreitete, bevor das Ausmaß richtig erkannt wurde – und bis heute sehr viele Fälle nicht erkannt werden, so dass die Zahlen nur die Spitze des Eisbergs wiedergeben. Das Gesundheitssystem ist in vielen Gebieten nun stark überfordert.

Laut amtlichen Angaben verstarb von den über 80-Jährigen mit bestätigten Infektionen in Italien fast jeder fünfte. Sehr problematisch ist auch: Nach Behördenangaben war jeder elfte der bis Freitag rund 16.000 gemeldeten infizierten Italiener im Gesundheitswesen aktiv – also etwa Arzt oder Pfleger.

Was also sollen Menschen machen, die eines oder mehrere der Symptome aufweisen und sich unsicher fühlen? „Die Frage, wann man zum Arzt geht, muss jeder für sich entscheiden“, erklärt die RKI-Sprecherin. „Ansonsten gesunde Menschen sollten nicht bei einer normalen Erkältung zum Arzt gehen“, sagt Bernd Salzberger, Infektiologe am Universitätsklinikum Regensburg und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie, dem Tagesspiegel. Wichtig ist bei Covid-19-Verdacht, vor Arztbesuchen die Praxis telefonisch zu kontaktieren – oder die allerdings häufig überlasteten Hotlines etwa des Berliner Senats oder des zuständigen Gesundheitsamts anzurufen.

Winnipegger bieten an, Lebensmittel und Vorräte für Personen mit hohem Risiko während einer Coronavirus-Pandemie zu beschaffen.

 Winnipegger bieten an, Lebensmittel und Vorräte für Personen mit hohem Risiko während einer Coronavirus-Pandemie zu beschaffen. Einige Winnipegger unterstützen Senioren und Personen mit geschwächtem Immunsystem während der Coronavirus-Pandemie. Sheilah Lee Restall hat Winnipeg One Neighborhood gegründet, um Menschen zu versorgen, die einem höheren Risiko ausgesetzt sind, ernsthaft krank zu werden, wenn sie COVID-19 erhalten. Restall hat eine Facebook-Seite erstellt, auf der Freiwillige ein Online-Formular ausfüllen können. Wer Hilfe benötigt, kann sich anmelden, um seine Lebensmittel oder Vorräte zu liefern.

Bei Fieber und Atemnot unbedingt zum Arzt

Warnsignale seien anhaltend hohes Fieber und Atemnot, betont Salzberger. „Hier muss ein Arzt kontaktiert werden“, sagt er – besser über einen Haus- als Praxisbesuch. Risikopatienten – also solche mit Vorerkrankungen oder Menschen mit Immunsuppression – sollen schon deutlich vorher Kontakt mit ihrem Arzt aufnehmen.

Auch ist empfehlenswert, sich bei Organisationen und Verbänden zu informieren, die Informationen für Patienten mit der jeweiligen Erkrankung zusammenstellen. Der Krebsinformationsdienst etwa rät an Krebs erkrankten Personen, die Wohnung nur für die notwendigsten Erledigungen zu verlassen und Hygienemaßnahmen streng einzuhalten.

Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie rät akut erkrankten Tumorpatienten, eine geplante Krebstherapie nicht zu verschieben. Einige Patienten haben jedoch etwa ein erhöhtes Infektionsrisiko.

Informationen zu Covid-19 stellt die Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung unter www.bzga.de bereit.

Tröpfchenweise infiziert

Zur Infektion mit Sars-CoV-2 kommt es hauptsächlich über Tröpfcheninfektionen, etwa beim Husten, weshalb einfache Hygienemaßnahmen schon einen großen Unterschied machen können. Übertragungen durch Schmierinfektion – also die Infektion durch kontaminierte Oberflächen – seien nicht ausgeschlossen, sagt das RKI. Welche Rolle sie spielt, sei aber nicht bekannt. Erforscht wird derzeit noch, ob es auch eine geringe Gefahr dadurch gibt, dass Viren ohne Bildung von Tröpfchen durch die Luft übertragen werden.

Welcher Anteil der Infizierten erkrankt, ist unbekannt

Unklar ist bislang auch eine wichtige Frage: Welcher Anteil der infizierten Personen erkrankt tatsächlich? Auf Grundlage einer Studie an allerdings nur wenigen Fällen aus Japan behaupten dortige Forscher, dass vielleicht fast jeder zweite Infizierte keine Symptome bekommt – was andere Wissenschaftler allerdings stark bezweifeln.

Viktorianischer Mann, der nach WA fährt, wird von der Polizei wegen Klebebandtür angehalten

 Viktorianischer Mann, der nach WA fährt, wird von der Polizei wegen Klebebandtür angehalten Ein viktorianischer Mann, der nach Westaustralien fährt, wurde von der Polizei auf der Straße angehalten, weil seine Autotür mit Klebeband zusammengehalten wurde. Der 63-jährige Fahrer behauptete, er mache sich auf die 3400 km lange Mammutreise, um seine Schwester zu besuchen, die an Coronavirus erkrankt war. Die Beamten der Somerville Highway Patrol haben den Mann, der den weißen Daewoo Lanos fährt, heute gegen 10.30 Uhr in Mornington mit einigen "leichten Sicherheitsproblemen" überfallen.

Hintergründe über das Coronavirus:

  • Das Coronavirus in Echtzeit: Interaktive Grafiken und die wichtigsten Zahlen zu Ansteckungen
  • Mit Gesichtsmasken gegen das Coronavirus? Was wirklich vor der Übertragung von Keimen schützt
  • Was Eltern zum Coronavirus wissen müssen: „Covid-19 ist für Kinder nicht schlimmer als eine Grippe“
  • Von China bis zu den Börsen: Alle Entwicklungen weltweit zum Coronavirus in unserem Blog
  • Das Virus in Echtzeit: Die wichtigsten Zahlen zu Ansteckungen in Deutschland und weltweit

Dass symptomfreie Infizierte andere Menschen anstecken sei wenig wahrscheinlich aber nicht ausgeschlossen, sagt Salzberger – dies sei etwa aus Übertragungen durch Kinder bekannt. Außerdem gebe es asymptomatische Patienten mit höherer Viruslast im Rachen, die vermutlich auch infektiös seien. Das ergab eine Studie an Infizierten in Deutschland.

Von der Infektion bis zum Auftreten erster Symptome - die mittlere Inkubationszeit - dauert es den bisherigen Informationen zufolge etwa fünf bis sechs Tage. Allerdings kann wird auch von Patienten berichtet, die schon einen Tag nach Infektion erkrankten und auch solche, die erst nach zwei Wochen Symptome zeigten. Bis ein Infizierter einen anderen Menschen anstecken kann, dauert es mehrere Tage – hier wurden laut RKI Werte von vier bis knapp acht Tagen berichtet.

Viktorianischer Mann, der nach WA fährt, wird von der Polizei wegen Klebebandtür angehalten .
Ein viktorianischer Mann, der nach Westaustralien fährt, wurde von der Polizei auf der Straße angehalten, weil seine Autotür mit Klebeband zusammengehalten wurde. Der 63-jährige Fahrer behauptete, er mache sich auf die 3400 km lange Mammutreise, um seine Schwester zu besuchen, die an Coronavirus erkrankt war. Die Beamten der Somerville Highway Patrol haben den Mann, der den weißen Daewoo Lanos fährt, heute gegen 10.30 Uhr in Mornington mit einigen "leichten Sicherheitsproblemen" überfallen.

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