Wissen & Technik Coronavirus: Die wichtigsten Fachbegriffe zu Covid-19

11:56  18 märz  2020
11:56  18 märz  2020 Quelle:   sueddeutsche.de

Mexiko stellt Produktion von Corona-Bier ein

 Mexiko stellt Produktion von Corona-Bier ein Ihr Browser unterstützt dieses Video nicht Mexiko hat die Produktion von Corona-Bier eingestellt, um den COVID-19-Maßnahmen zu entsprechen. Auf Anordnung der Regierung wurde der Bierbrauer als nicht wesentlich erachtet und gezwungen, das Bier vorübergehend zu schließen. Die Zahl der Todesopfer im Land liegt bei 50.

Für Covid - 19 heißt dies: Erst wenn mindestens zwischen 50 und 66 Prozent aller Menschen infiziert sind, ebbt der Ausbruch von allein ab. Die Herdenimmunität kann auch durch Impfungen erreicht werden, sofern es einen Impfstoff gibt. Sie hält an, solange keine ungeschützten Menschen durch

Covid - 19 ist damit deutlich tödlicher als die Grippe. Während einer durchschnittlichen Grippesaison liegt die Sterblichkeit durch Influenzaviren bei 0,1 Alle Meldungen zur aktuellen Coronavirus -Lage in Deutschland und weltweit sowie die wichtigsten Nachrichten des Tages - zweimal täglich mit SZ

Ein Arbeiter mit Schutzanzug desinfiziert ein Hotelzimmer in Pristina im Kosovo. Maßnahmen wie diese sollen die schneeballartige Verbreitung von Infektionen mit dem neuen Coronavirus verlangsamen. © Armend Nimani/AFP Ein Arbeiter mit Schutzanzug desinfiziert ein Hotelzimmer in Pristina im Kosovo. Maßnahmen wie diese sollen die schneeballartige Verbreitung von Infektionen mit dem neuen Coronavirus verlangsamen.

Primärfall? Latenzzeit? Was die wissenschaftlichen Ausdrücke der Epidemiologen bedeuten

Die wichtigsten Fachbegriffe zu Covid-19

Epidemiologen sagen gelegentlich: Man kann in Daten ertrinken und trotzdem nach Informationen dürsten. Für die aktuelle Covid-19-Pandemie gilt dies im besonderen Maß. Selbst wer sich nur auf seriöse, wissenschaftliche Quellen stützt, kann im Gewirr der Zahlen und Begriffe leicht den Überblick verlieren. Ein Wegweiser durch die Terminologie der Epidemiologie.

Coronavirus: Ontario gibt am Samstag den 2. COVID-19-Notfallalarm aus

 Coronavirus: Ontario gibt am Samstag den 2. COVID-19-Notfallalarm aus © DIE KANADISCHEN PRESSEBILDER / Dominic Chan Ein Notfallalarm, der Reisende daran erinnert, sich aufgrund des COVID-19-Ausbruchs zu isolieren, wird am 27. März auf Ontario-Telefonen in Toronto, ON, angezeigt Doug Ford, Premierminister von Ontario, sagt, dass die Provinz am Samstagnachmittag einen zweiten landesweiten Notfallalarm auslösen wird, der den Bewohnern rät, zu Hause zu bleiben, während die -Coronavirus--Pandemie auftritt.

Übersichtsseite zu COVID - 19 ( Coronavirus SARS-CoV-2) unter Infektionskrankenheiten A-Z mit Informationen zu Epidemiologie, Diagnostik, Prävention und Bekämpfungsmaßnahmen sowie externen Links zum Thema.

Das Coronavirus breitet sich weltweit aus. Wie gefährlich ist das Virus? Wie kann man sich schützen? Welche Symptome zeigen sich? Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zum neuen Coronavirus SARS-CoV-2 und der entsprechenden Erkrankung Covid - 19 .

Ansteckung

Als Wissenschaftler die Anfänge der Covid-19-Epidemie verfolgten, konnten sie recht schnell einen Schluss ziehen: Jeder Mensch, der mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert ist, steckt durchschnittlich etwa zwei bis drei andere Menschen an. Diese Größe heißt Basisreproduktionszahl R0.

Ist R0 größer als eins, wird sich der Erreger immer stärker ausbreiten. Ist die Zahl genau eins, wird die Zahl von Infizierten im Verlauf der Epidemie konstant bleiben. Erst wenn R0 kleiner eins ist, ebbt der Ausbruch ab. Ziel aller Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie ist es, R0 unter den Wert eins zu drücken. Im Moment passiert das hauptsächlich durch den Versuch, Kontakte zwischen Menschen einzuschränken, sodass ein durchschnittlicher Erkrankter gar nicht erst die Chance hat, auf zwei bis drei neue Opfer zu treffen.

Alter im Melb-Pflegeheimbrand evakuiert

 Alter im Melb-Pflegeheimbrand evakuiert © AAP Image / Tracey Nearmy Feuerwehrauto. Ungefähr 100 ältere Bewohner wurden während der Coronavirus-Sperrung in die Nähe gezwungen, als ihr Pflegeheim in Melbourne evakuiert wurde, nachdem ein Brand im Dach ausgebrochen war. Niemand wurde verletzt, aber Anwohner und Mitarbeiter sowie Notfallpersonal wurden alle zusammen nach draußen gebracht, als die Feuerwehr den Notfall im Haus von Templestowe bewältigte, berichtete Seven.

01.05 Uhr: Eine Woche nach seiner Covid - 19 -Diagnose hat sich Tom Hanks über die Symptome seiner Erkrankung geäußert. "Gute Nachrichten", schrieb der US-Schauspieler bei Twitter und Instagram. Nach einer Woche in Selbstisolierung seien die Beschwerden weitgehend unverändert.

Die WHO benannte die Erkrankung Covid - 19 , das Virus heißt Sars-CoV-2. Alle wichtigen Fragen und Antworten zum Virus und der dadurch verursachten Krankheit lesen Sie hier. Für unser Blog greifen wir neben eigenen Recherchen und Behördeninformationen auch auf Material der Nachrichtenagenturen

Auf längere Sicht passiert dies auch von allein, sofern Menschen nach einer Erkrankung immun sind und der Anteil der Immunen in der Bevölkerung wächst (was allerdings im Fall von Covid-19 noch nicht ganz klar ist). Dann findet das Virus immer weniger Menschen, in deren Körpern es sich vermehren kann, und die Neuinfektionen nehmen ab. Eine einfache Formel ergibt, wie groß diese sogenannte Herdenimmunität in der Bevölkerung sein muss und somit die Ansteckungen sinken: R0 minus 1/R0. Für Covid-19 heißt dies: Erst wenn mindestens zwischen 50 und 66 Prozent aller Menschen infiziert sind, ebbt der Ausbruch von allein ab. Die Herdenimmunität kann auch durch Impfungen erreicht werden, sofern es einen Impfstoff gibt. Sie hält an, solange keine ungeschützten Menschen durch Geburten oder Zuwanderung in die Bevölkerung kommen.

Vom Ausbruch zur Pandemie

Von einem Ausbruch sprechen Wissenschaftler, wenn plötzlich mehr Menschen eine Erkrankung aufweisen, als man im Mittel erwarten würde. Das kann passieren, wenn ein bekanntes Leiden zunimmt - oder eine neue Erkrankung auftritt. In letzterem Fall liegt der Erwartungswert bei 0, weil es ja noch nie Fälle gab; streng genommen stellt somit ein einziger Erkrankter schon einen Ausbruch dar. In der Praxis wird ein Ausbruch oft erst erkannt, wenn es bereits mehrere Patienten gibt. Die Bezeichnung Epidemie ist wissenschaftlich gesehen ein Synonym für Ausbruch. Da der Begriff aber im allgemeinen Sprachgebrauch mit einer gewissen Dramatik assoziiert wird, verwenden ihn auch viele Wissenschaftler nur für größere Ausbrüche.

Freights wieder im Menü, nachdem der Virus

 Freights wieder im Menü, nachdem der Virus getroffen hat © Randy Shropshire / Getty Images für Qantas Qantas Frachtflugzeug. Landwirte und Fischer, deren Exporte durch Coronavirus gestört wurden, können ihre Waren wieder nach Übersee senden. Luftfrachtflüge werden verwendet, um australische Produkte zu exportieren und dringend benötigte medizinische Versorgung zurückzubringen, teilte die Regierung am Mittwoch mit.

KAMPF GEGEN COVID - 19 : Am wichtigsten sei die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen - Продолжительность: 2:05 WELT Nachrichtensender 21 437 просмотров. Coronavirus : Die Wahrheit über den neuartigen Coronavirus ! |

Antworten auf die wichtigsten Fragen zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2 / Covid - 19 ). Mit dem Glossar haben Sie einen schnellen Zugriff auf die wichtigsten Gesundheitsthemen und finden Erklärungen zu Fachbegriffen und Schlagworten.

Dehnt sich die Epidemie auf mehrere Kontinente aus, spricht man von einer Pandemie. Allerdings gibt es keine allgemeingültige Definition, wie viele Kontinente wie stark betroffen sein müssen. Früher galt es als starkes Warnsignal, wenn die Weltgesundheitsorganisation WHO offiziell die Pandemie ausrief. Mittlerweile hat die WHO eine neue Regelung eingeführt. Sie ruft nun die Gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite aus. Dies ist für alle Ausbrüche unabhängig von deren Ausdehnung möglich. Als die WHO Covid-19 schließlich zur Pandemie erklärte, bedeutete dies wenig mehr als die Anerkennung der Realität: Das Virus hat sich binnen zweier Monate über den gesamten Globus verbreitet.

Verlauf der Infektion

Wenn das Coronavirus einen Menschen infiziert, setzt dessen Körper seine Abwehrmechanismen in Gang, die schließlich in die ersten Symptome münden: in der Regel Husten und Fieber. Diese Spanne zwischen Ansteckung und ersten Symptomen wird Inkubationszeit genannt. Bei Sars-CoV-2 dauert sie ein bis 14 Tage, im Mittel aber fünf Tage. Daraus leitet sich die Regelung ab, Erkrankte und Verdachtsfälle zwei Wochen lang zu isolieren.

Brisbane-Krankenschwester testet positiv auf COVID-19

 Brisbane-Krankenschwester testet positiv auf COVID-19 Ihr Browser unterstützt dieses Video nicht Eine Brisbane-Krankenschwester, die mit Coronavirus-Patienten arbeitet, hat sich nach positivem COVID-19-Test selbst isoliert. Die Krankenschwester für Infektionskrankheiten arbeitete im Princess Alexandra-Krankenhaus, was dazu führte, dass sich sechs weitere Arbeiter ebenfalls selbst isolierten, während sie auf Tests warteten. Queensland verzeichnete am Dienstag 13 neue Fälle von COVID-19.

19.20 Uhr: Die Zahl der Covid - 19 -Fälle in Deutschland ist laut dem Robert-Koch-Institut auf 3062 gestiegen - das sind 671 mehr als am Donnerstag. Der Überblick am Abend: Das müssen Sie zur Coronakrise wissen. 19.13 Uhr: Die Ausbreitung des Coronavirus verändert das öffentliche Leben

Covid - 19 : Die durch Sars-CoV-2 ausgelöste Atemwegskrankheit wurde " Covid - 19 " ( Coronavirus -Disease-2019) genannt. Zum Nachlesen: Die wichtigsten nachrichtlichen Entwicklungen rund um das Coronavirus vom Freitag finden Sie hier.

Um der Gegenwehr des Immunsystems zu entkommen, versuchen Krankheitserreger, möglichst schnell weitere Menschen zu infizieren. Vielen Erregern gelingt dies nicht sofort; es gibt eine gewisse Latenzzeit, während der ein infizierter Mensch andere noch nicht anstecken kann. Die Latenzzeit ist nicht zwangsläufig identisch mit der Inkubationszeit. Wie lange sie im Falle einer Sars-CoV-2-Infektion dauert, ist noch nicht bekannt.

Es gibt erste Hinweise, dass Infizierte das Virus bereits vor oder unmittelbar zu Beginn der ersten, kaum spürbaren Symptome weitergeben. Es gibt auch Berichte, dass nachweislich Infizierte überhaupt keine Symptome entwickeln und trotzdem andere anstecken. Beide Phänomene erschweren die Eindämmung der Pandemie. Experten gehen allerdings bislang davon aus, dass vor allem bereits Erkrankte das Virus übertragen.

Die Betroffenen

So wie chinesische Forscher es darstellen, begann alles am 29. Dezember 2019. In der chinesischen Stadt Wuhan wurden vier untypische Lungenentzündungen bemerkt. Die ersten Patienten, die in einem Ausbruch entdeckt werden, bezeichnet man als Indexfälle. Eher unwissenschaftlich wird ein Indexfall bisweilen auch Patient 0 genannt. Er ist aber nicht zwangsläufig der allererste Erkrankte eines Ausbruchs. Dieser wird als Primärfall bezeichnet - und bleibt häufig unbekannt. In China wurde der Erkrankungsbeginn nachträglich auf den 8.

Italiens tägliche Todesrate bei Coronaviren ist seit dem 19. März am niedrigsten.

 Italiens tägliche Todesrate bei Coronaviren ist seit dem 19. März am niedrigsten. © Reuters / ANTONIO PARRINELLO Ausbreitung der Coronavirus-Krankheit (COVID-19) in Catania Die Zahl der Todesfälle aufgrund der COVID-19-Epidemie in Italien stieg am Sonntag um 431 gegenüber 619 am Tag zuvor, und die Zahl der neuen Fälle verlangsamte sich von zuvor 4.694 auf 4.092. Die Zahl der Todesfälle war der niedrigste tägliche Anstieg seit dem 19. März. Die Gesamtzahl der Todesopfer seit dem Ausbruch am 21. Februar stieg auf 19.899, so die Zivilschutzbehörde, die zweithöchste der Welt nac

Dezember 2019 datiert. Ob es zuvor weitere Fälle gab, ist ungewiss. Es wirkt manchmal herzlos, wenn Wissenschaftler die Erkrankten und deren dramatische Schicksale als Fall bezeichnen. Damit aber wird ausgedrückt, dass die Personen einer bestimmten Falldefinition entsprechen. Sie ist das Herzstück aller Statistiken. Nur wer ihre Kriterien erfüllt, wird erfasst. Als bestätigter Covid-19-Fall gilt nach der Definition des Robert-Koch-Instituts, wer mit einem Labortest positiv auf das Virus getestet wurde - unabhängig von seinen Symptomen. Im Laufe von Ausbrüchen wird die Falldefinition manchmal geändert, etwa wenn ein Test verfügbar wird oder wegen zu vieler Verdachtsfälle nicht mehr angewendet wird. Das erschwert die Auswertung von Statistiken.

Tödlichkeit

Ein weiterer wichtiger Indikator für die Schwere eines Ausbruchs ist das Potenzial eines Erregers, seine Opfer zu töten. Es lässt sich berechnen, indem man die Zahl der Verstorbenen durch die Zahl der Erkrankten oder Infizierten teilt. Diese Größe heißt Letalität. Sie sagt, wie groß das Sterberisiko für den einzelnen Erkrankten ist.

Allerdings stößt man mit der simplen Berechnung dieses Quotienten auf Probleme, wenn sich eine Epidemie rasant ausbreitet. Zum einen ist der Nenner nicht klar: Niemand weiß mit Sicherheit, wie viele Menschen aktuell mit Sars-Cov-2 infiziert sind. Zum anderen passen Zähler und Nenner zeitlich nicht richtig zusammen. Ein Teil der Menschen, die heute positiv getestet werden, sterben erst später. Bei Covid-19 können zwischen Krankheitsausbruch und Ableben zwei bis acht Wochen vergehen. Diese Todesfälle fehlen also in der Berechnung der aktuellen Letalität.

Eine bessere Abschätzung der Letalität erhält man, indem man abgeklungene, gut dokumentierte Ausbrüche an einzelnen Orten analysiert oder mathematische Modelle aufsetzt, die die Verzerrungen ausgleichen. Beide Ansätze sprechen dafür, dass die Letalität von Covid-19 bei etwa einem Prozent liegt. Auf ganz Deutschland hochgerechnet, könnte das schlimmste Szenario daher so aussehen: Ohne Eindämmungsmaßnahmen infizieren sich zwei Drittel aller Deutschen, von denen jeder Hundertste stirbt. Das wären mehr als eine halbe Million Menschen.

Eine andere Maßzahl der Sterblichkeit spiegelt die Belastung für die Gesellschaft wider: Man teilt die Zahl der Todesfälle durch die Gesamtbevölkerung. Diese Größe, Mortalität genannt, ist im Fall von Covid-19 noch gering, niedriger als bei einer Grippewelle, was mitunter den Eindruck erzeugt, Covid-19 sei weniger schlimm. Doch je mehr Menschen sich infizieren, desto stärker wird auch die Mortalität zunehmen.

Die Zahl der Todesopfer bei Coronaviren in der Türkei steigt um 78 auf 3.336: Ministerium .
© Reuters / TÜVAN GUMRUKCU Ausbruch der Coronavirus-Krankheit (COVID-19) in Ankara Die Zahl der Menschen, die in der Türkei an COVID-19 gestorben sind, ist in der Türkei um 78 gestiegen 24 Stunden vor 3.336, mit 1.983 neuen Fällen des Virus, zeigten Daten des Gesundheitsministeriums am Samstag. Die Gesamtzahl der Fälle stieg auf 124.375, die Daten zeigten, die höchste Zahl außerhalb Westeuropas oder der Vereinigten Staaten und etwas mehr als in Russland. Insgesamt haben sich bisher 58.259 Mensc

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