Wissen & Technik Tragischer Tod: Wegen dieser Frucht mussten Hunderte Kinder sterben

21:30  05 februar  2017
21:30  05 februar  2017 Quelle:   bunte.de

"Ich hoffe nur, dass sie nichts gespürt haben"

  Eine 35-Jährige in NÖ hat ihre Familie ausgelöscht. Sechs Menschen sind tot. Der Vater der drei ermordeten Kinder im Interview. Liebevoll hält der junge Papa seinen Erstgeborenen in der Hand. Beim Blick auf das Foto ringt Andreas K. nach Luft, seine Stimme versagt, es fließen Tränen. Sebastian, 10, sein um ein Jahr jüngerer Bruder Fabian und ihre Schwester Michelle, 7, sind tot. Alle drei Kinder aus dem Leben gerissen von der eigenen Mutter.

Unglaublich aber wahr! Die süßen Früchte des Litschibaums können bei einem hohen Verzehr eine tödliche Unterzuckerung auslösen. Laut „Lancet Global Health“, gab es im indischen Bundesstaat Bihar eine tödliche Epidemie, von der vor allem Kinder betroffen waren, die auf das Abendessen verzichtet hatten.

Seit mehr als zwanzig Jahren gebe es in der Umgebung der Stadt Muzaffarpur in Nordindien zwischen Mitte Mai und Juni bei hunderten Kindern aus ärmeren Familien plötzlich Krampfanfälle und Bewusst­seinsstörungen, von denen sich viele nicht wieder erholten, schreibt das medizinische Fachblatt.

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Litschi © iStock Litschi

Jedes dritte Kind starb

Jedes dritte Kind starb an einer rätselhaften nicht-entzündlichen Gehirnschädigung. Der Tod trat oft innerhalb von 20 Stunden ein. Vorher waren sie scheinbar gesund.

Nun sind amerikanische und indische Forscher der Ursache auf den Grund gegangen: Die Kinder hatten sehr viele Litschi-Früchte, teils auf nüchternen Magen, gegessen.

Die armen Kinder hatten die Litschis in Obstgärten gefunden, aßen die Früchte vom Boden, oft statt Abendessen. Die Früchte sind süß, enthalten aber eine Aminosäure, die den Körper an der Zuckerproduktion hindern und zu einem Abfall des Blutzuckers führen, so der Forschungsbericht.

Der Blutzucker-Spiegel der betroffenen Kinder war ohnehin bereits zu niedrig, Krampfanfälle, Bewusstlosigkeit und Anschwellen des Gehirns führten zum schnellen Tod am nächsten Morgen. Alle Kinder hatten ungewöhnlich niedrige Blutzuckerwerte. Wissenschaftler fanden heraus, dass sie an Hypoglykämie, der tödlichen Unterzuckerung, gestorben waren.

Bei rechtzeitiger Diagnose hätte die Krankheit durch Glukoseinfusionen behandelt werden können.

Die Vergiftung ist unwahrscheinlich

Damit es zu einer hypoglykämischen Enzephalopathie kommt, müssen Kinder eine größere Menge Litschi verzehren, schreibt das Fachblatt weiter. Da die Früchte in westlichen Ländern als Delikatesse nur in kleineren Mengen verzehrt würden, sei eine Vergiftung nach Ansicht von Experten höchst unwahrscheinlich.

In der Entscheidung eines todkranken Mannes zu sterben und seinen emotionalen „Weggehen“ -Partys mit Freunden und Familie .
© People.com Als TJ Mutchler am 19. Februar bereit war, sein eigenes Leben zu beenden, hatte er sich bereits verabschiedet. Nachdem bei dem 36-jährigen Mann im vergangenen November Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert worden war und er nur noch wenige Wochen zu leben hatte, stellten seine Familie und Freunde schnell zwei Abschiedspartys für ihn zusammen - eine im Haus seiner Mutter in Billings.

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