Wissen & Technik Hört Facebook unsere Gespräche mit? Warum das unwahrscheinlich ist — und es uns trotzdem nicht beruhigen sollte

09:40  13 oktober  2020
09:40  13 oktober  2020 Quelle:   businessinsider.de

Tech-Plattformen vs. USA und EU: Wer bricht hier wen auf?

  Tech-Plattformen vs. USA und EU: Wer bricht hier wen auf? Der US-Kongress und die EU-Kommission müssen mit Gesetzen die Macht von Google, Facebook und Apple einschränken – solange sie das noch können. © dpa Haben die USA und die EU noch die Macht, effektive Gesetze für die Unternehmen von Bezos, Cook, Pichai und Zuckerberg zu erlassen? „Facebook überlegt, die US-Regierung aufzulösen, bevor sie zu mächtig wird“, schrieb die amerikanische Satire-Seite The Onion im Sommer. Der Witz zielte mit einem Augenzwinkern auf die Anhörungen der großen Tech-Bosse wie Mark Zuckerberg vor einem Ausschuss des Kongresses.

Hören Sie das Gespräch mit Martin und beantworten Sie dann die Fragen. Тег audio не поддерживается вашим браузером. Wir leben jetzt in einer kleinen Stadt, fast auf dem Land. Wenig Verkehr, viel Grün, und die Luft ist sauber. Moderatorin: Das hört sich ja sehr gut an.

Gute frage moment mal ich ueberlege es mir , fuer mich total wichtig, dass ich gewissene art gefordert bin, dh ich werde jeden tag anstengend konzentrieren gut B ob mich schule gefaellt kann ich nicht eindeutig sagen zum teil mehr zum teil weniger, weniger der stress, der durch viele lerne entsteht

Ein Gespräch über eine geplante Reise nach Japan — und am nächsten Tag ist das eigene Social-Media-Profil voller Werbung für Flüge nach Tokyo. Jeder hat schon einmal ähnliche Erfahrungen gemacht oder zumindest davon gehört. Reiner Zufall? Wohl kaum, glauben viele. Aber belauschen uns unsere Smartphones tatsächlich die ganze Zeit, um danach personalisierte Werbung einzuspielen?

Zu gut würde diese Praktik zum Geschäftsmodell großer Internetunternehmen wie Facebook passen. Sie verkaufen Werbeanzeigen an Kunden — und diese sind bereit umso mehr für die Anzeige zu zahlen, je öfter die Kunden dann auch wirklich ihre Produkte kaufen. Ein Gespräch über eine geplante Reise dürfte ein ziemlich gutes Indiz dafür sein, dass die Person tatsächlich einen Flug im Internet buchen könnte.

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 Facebook macht Oculus 'schlechteste Funktion unvermeidlich Gestern hat Facebook die VR-Welt wütend gemacht. kündigte Pläne an, ein Facebook-Login für zukünftige VR-Headsets zu verlangen. Die Entscheidung brach ein frühes Versprechen des Oculus-Gründers Palmer Luckey und wurde online fast überall verleumdet. Kritiker äußerten Bedenken hinsichtlich aufdringlicher Datenerfassung, gezielter Werbung und der Notwendigkeit, einen von ihnen gehassten Dienst zu nutzen.

Es wäre nett, wenn Sie zu mir kommen könnten und wir zusammen eine geeignete Stelle des Briefkastens fest zu legen. Außerdem habe ich noch einige Probleme in meiner Wohnung: meine Heizung funktioniert nicht richtig und das Wasser wird nur lauwarm.

„ Wir sind deutlich besser gerüstet“, sagte doch Gesundheitsminister Jens Spahn Ende September in der ARD. Spahn weiter: „ Wir wissen mehr als vor sechs Monaten.“ Und doch bleibt der Inzidenzwert unflexibel und wird nicht an die aktuellen Corona-Erkenntnisse angepasst. Noch am 6. Mai hatten

Es würde auch zu einem Unternehmen wie Facebook passen, das von einem Datenschutzskandal zum nächsten zu stolpern scheint und seinen Nutzern immer wieder gute Gründe gibt, dem Unternehmen nicht zu vertrauen. Daher finden sich im Internet auch haufenweise Selbstexperimente, bei denen die Experimentatoren herausgefunden haben wollen, dass Facebook tatsächlich mithört.

"Sowas machen wir nicht... "

Doch als Facebook CEO Mark Zuckerberg vor dem US-Kongress zu eben dieser Praktik befragt wurde, war seine Antwort ein eindeutiges "Nein". Es handle sich um eine "Verschwörungstheorie, die herumgereicht würde", so Zuckerberg weiter; "sowas machen wir nicht".

https://www.youtube.com/watch?v=pI_6we-nqBk

Diese Behauptung dürfte Zuckerberg nicht leichtfertig aufgestellt haben, denn vor dem US-Kongress sagt er nicht nur unter Eid, sondern auch vor den Kameras der weltweiten Presse aus.

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 Faktencheck: Trumps Kampagnenseite hat Kontrolle über seine Bezeichnung als Ihr Browser unterstützt dieses Video nicht. Die Behauptung: Facebook hat den offiziellen Seitentitel von Trump von "Präsident" in "Politischer Kandidat" geändert. © Bereitgestellt von USA HEUTE Die Nazis benutzten das rote Dreieck, um politische Gefangene zu markieren.

Wir alle in der Klasse 10b fanden es schön, wenn unsere Kunstlehrerin Frau Bechstein die gruseligen Geschichten von Edgar Allen Poe vorlas. Und sie hat es sicher genossen, dass die Schüler einmal ruhig waren und mit roten Wangen und großen Augen saßen.

9. Es war unser letztes Gespräch , nach __ wir uns nicht mehr gesehen haben. 5. Ich wollte unbedingt dieses Ehepaar kennen lernen, von dem Leben dessen ich viel gehört habe. 8. Ich fahre nach Österreich mit einigen Freunden, mit denen wir im vorigen Jahr in Polen waren.

Benutzt das Unternehmen nämlich entgegen dieser Aussage doch die Mikrofone seiner Nutzer, dürfte das nicht nur schwerwiegende juristische Folgen haben, sondern auch zu einem Vertrauensverlust ungeheuren Ausmaßes führen.

Wenn Facebook mithört, müsste sich dies einfach überprüfen lassen

Tatsächlich gibt es keinen handfesten Beleg für diese Praxis — lediglich Einzelfälle oder persönliche Erfahrungen, die sich nicht verallgemeinern lassen. Niemand hat jedoch bisher einen für alle nachvollziehbaren Beweis für das Mithören erbracht.

Dabei wäre dies nicht sonderlich schwer zu belegen. Es müssten zwei identische Smartphone mit identischen Einstellungen in zwei Räumen positioniert werden; eines in absoluter Stille und eines, das dauerhaft mit Gesprächen beschallt wird, die Interesse an einem bestimmten Produkt suggerieren. Wenn Facebook mithört, dann müssten auf dem zweiten Smartphone nach mehreren Tagen mit Sicherheit andere Werbungen geschaltet werden als auf dem anderen, das in der Stille lag.

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Durch diese Methode beruhigt sich dein Atem noch mehr. Mit den hier genannten Tipps wirst du deine Aufregung, dein Lampenfieber, deine Präsentationsangst und alles, was dich sonst noch nervös macht, bald schon im Griff haben.

Wussten Sie, dass es in Russland als unhöflich gilt, während der Arbeit zu lächeln? Ein Sprachwissenschaftler erklärt die Eigenheiten des russischen Lächelns. Das russische Lächeln gilt als ein wirklicher Ausdruck von guter Laune oder einer Sympathie gegenüber dem Gesprächspartner und

Genau dieses Experiment hat das Unternehmen Wandera bereits 2016 durchgeführt. Unterschiedliche Werbe-Einspielungen konnten sie danach nicht feststellen. Vielmehr kamen sie zu dem Ergebnis, dass die Unterschiede in der Datennutzung zwischen dem Smartphone in dem stillen Raum und dem mit Gesprächen beschalten nicht relevant sind.

Die Differenz zwischen beiden war so geringfügig, dass keine Gespräche mitgeschnitten und übermittelt worden sein konnten: Das wird besonders deutlich, wenn man sich die Datenübertragung aus beiden Räumen im Vergleich dazu ansieht, wie viel Datenvolumen eine einzige "Hey Siri" Anfrage benötigt (dargestellt im pinken Balken).

"Eine ständige Audioüberwachung würde täglich etwa 33 Mal mehr Daten produzieren, als Facebook derzeit verbraucht"

Eine größer angelegte wissenschaftliche Studie der Northeastern University aus dem Jahr 2018, die unter anderem auch dieselbe Frage untersuchte, ergab das gleiche Ergebnis: Es ließ sich keine Evidenz dafür finden, dass Facebook die Mikrofone seiner Nutzer anzapft, um Gespräche mitzuhören und danach Werbeanzeigen zu verkaufen.

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Wir helfen euch mit Musterformulierungen für den Schlusssatz aus. Der erste und der letzte Satz der Bewerbung fallen dort aber trotzdem ins Auge – auch dann, wenn der Leser euer Anschreiben nur überfliegt. like us @ facebook . folge uns auf Twitter.

Platzeck: Das können wir vergessen, ist unwahrscheinlich . Wir sollten aber lernen, ohne eine echte Sicherheitspartnerschaft auf Augenhöhe wird es zur Modernisierungspartnerschaft nicht kommen und zu einem anderen Verhältnis mit Russland auch nicht .

Hinzu kommen technische Schranken. Der ehemalige Facebook Manager Antonio Garcia-Martinez, der seit seinem Ausscheiden immer wieder als harscher Kritiker des Internetgiganten in Erscheinung getreten ist, stellt in einem Wired-Artikel eine einfache Rechnung an, um diese aufzuzeigen:

"Ein durchschnittlicher Voice-over-Internet-Anruf übermittelt etwa 3 kBit Daten pro Sekunde. Angenommen, Sie haben Ihr Telefon den halben Tag eingeschaltet, dann sind das etwa 130 MBs pro Tag und pro Benutzer. In den USA gibt es täglich etwa 150 Millionen aktive Benutzer, das sind also allein in den USA etwa 20 Petabyte pro Tag. Zum Vergleich: Der gesamte Datenspeicher von Facebook beträgt "nur" etwa 300 Petabyte, bei einer täglichen Einnahme von etwa 600 Terabyte. Anders ausgedrückt: Eine ständige Audioüberwachung aller US-Nutzer allein würde täglich etwa 33 Mal mehr Daten produzieren, als Facebook derzeit verbraucht."

Facebook hört also nicht mit ...

Auch wenn das Abhören technisch mit Sicherheit möglich wäre, würde es mit einem Ausmaß an Datenübermittlung einhergehen, das Facebook unmöglich geheim halten könnte. Vor allem aber: Facebook braucht diese extrem aufwendige Überwachungstechnologie gar nicht, um erschreckend passgenaue Werbung zu schalten.

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Wer der Ansicht ist, dass Facebook die Mikrofone seiner Nutzer überwacht, unterschätzt den Konzern gewaltig: Er unterstellt ihm gewissermaßen die technischen Methoden des Kalten Krieges — während Facebook längst im Big-Data-Zeitalter angekommen ist.

Das Gefühl, von Facebook überwacht zu werden, ist insofern berechtigt, als der Konzern viel mehr über uns weiß, als die meisten sich vorstellen können. Die extrem passgenauen Werbungen unmittelbar nach einem Gespräch sind keine Einbildung — aber auch kein Ergebnis dauerhafter Verwanzung. Vielmehr sind sie eine eindrucksvolle Demonstration davon, wie weit fortgeschritten diese Technologien sind.

... und weiß doch viel mehr über uns als viele sich vorstellen können

  Hört Facebook unsere Gespräche mit? Warum das unwahrscheinlich ist — und es uns trotzdem nicht beruhigen sollte © Bereitgestellt von Business Insider Deutschland

Vielleicht haben wir laut unserer Geo-Daten — über die Facebook mit der Zustimmung der meisten Nutzer verfügt — ungewöhnlich lange vor einem Offline-Plakat einer japanischen Fluggesellschaft verweilt. Oder die Person, die die Facebook-Algorithmen als unsere beste Freundin identifiziert hat, ist gerade von einer Japan-Reise wiedergekehrt ist und wir haben gestern zusammen mit ihr im selben Restaurant gesessen. Oder wir haben vorgestern eine Dokumentation über Japan gestreamt.

Facebook hat unendlich viele Möglichkeiten, unser potenzielles Interesse an einer Japan-Reise zu identifizieren und uns die entsprechende Werbung zu schalten, ganz ohne dafür Gespräche mitzuhören oder mitlesen zu müssen.

Facebook, NYU-Forscher streiten sich um politische Anzeigen im sozialen Netzwerk

 Facebook, NYU-Forscher streiten sich um politische Anzeigen im sozialen Netzwerk Forscher einer großen US-Universität stehen Facebook wegen eines Projekts gegenüber, das sie gestartet haben, um Informationen über politische Anzeigen im sozialen Netzwerk zu veröffentlichen. © Bereitgestellt von CNET Angela Lang / CNET Das Unternehmen sandte letzte Woche einen Brief an die Forscher hinter , der Plattform des NYU Ad Observatory , die Teil des Online Political Transparency Project der New York University ist.

Hinzu kommt ein psychologischer Effekt: Wir neigen dazu, uns die wenige besonders treffende oder besonders absurde Werbung zu merken, während wir den Rest der vielen Werbebotschaften, mit denen wir täglich bombardiert werden, kaum wahrnehmen.

Doch wer das alles nicht will, der hat zumindest die Möglichkeit, die privaten Daten, die Facebook und andere Konzerne für Werbung nutzen können, einzuschränken. Eine Übersicht dazu, wie das funktioniert, findet ihr beispielsweise hier.

Diese Erkenntnis sollte uns keineswegs beruhigen – sondern zutiefst beunruhigen

Dass Facebook weder systematisch mitliest noch mithört und dennoch so passgenaue Werbung schaltet, sollte uns jedoch nicht beruhigen, sondern vielmehr beunruhigen. Es zeigt nämlich einerseits wie groß die Marktmacht des Konzerns geworden ist. Und andererseits, wie relativ Privatsphäre im Zeitalter von Big-Data geworden ist — selbst, wenn niemand unmittelbar am anderen Ende der Leitung lauscht.

Doch noch etwas anderes wird dadurch offensichtlich: Die technische Infrastruktur für eine Totalüberwachung jedes Einzelnen existiert bereits. In den meisten Ländern wird diese jedoch glücklicherweise nicht genutzt, und dem Gewinnstreben der Internetkonzerne stehen zumindest grundlegende Datenschutzbestimmungen der Nutzer gegenüber.

Wie diese technischen Möglichkeiten jedoch unter veränderten politischen Bedingungen genutzt werden könnten, zeigt ein Blick auf China. Die dort ansässigen Unternehmen überwachen jetzt schon in viel größerem Umfang die chinesischen wie auch ausländischen Nutzer als dies für amerikanische Internetkonzerne möglich – und überhaupt sinnvoll – wäre. Die chinesische Antwort auf die Corona-Krise und die konkreten Pläne für ein Sozialkreditsystem zeigen, dass ein Mitschneiden privater Gespräche nur der Anfang einer totalen Big-Data-Autokratie sein könnte.

  Hört Facebook unsere Gespräche mit? Warum das unwahrscheinlich ist — und es uns trotzdem nicht beruhigen sollte © Bereitgestellt von Business Insider Deutschland
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Klasse von ’91: War 1991 das beste Musikjahr aller Zeiten? .
Das Musikjahr 1991 feiert bald sein 30. Jubiläum. Gab es je ein besseres? © Bereitgestellt von www.rollingstone.de Das Musikjahr 1991 feiert bald sein 30. Jub 1991, kündigte schon Sonic-Youth-Musiker Thurston Moore an, ist „The Year Punk Broke“. Gitarrenmusik eroberte die Welt – vor allem unter dem Label „Grunge“ und mit Bands wie Nirvana und Pearl Jam. Guns N’Roses wurden mit ihren Alben „Use Your Illusion I“ und „II“ zu Art-Rockern, Metallica zu Hardrockern – und U2 widmeten sich erfolgreich, wenn auch vielleicht ein Jahr zu spät, dem Rave-Rock.

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