Wissen & Technik Tech-Plattformen vs. USA und EU: Wer bricht hier wen auf?

17:56  15 oktober  2020
17:56  15 oktober  2020 Quelle:   msn.com

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Der US-Kongress und die EU-Kommission müssen mit Gesetzen die Macht von Google, Facebook und Apple einschränken – solange sie das noch können.

Haben die USA und die EU noch die Macht, effektive Gesetze für die Unternehmen von Bezos, Cook, Pichai und Zuckerberg zu erlassen?  © dpa Haben die USA und die EU noch die Macht, effektive Gesetze für die Unternehmen von Bezos, Cook, Pichai und Zuckerberg zu erlassen?

„Facebook überlegt, die US-Regierung aufzulösen, bevor sie zu mächtig wird“, schrieb die amerikanische Satire-Seite The Onion im Sommer. Der Witz zielte mit einem Augenzwinkern auf die Anhörungen der großen Tech-Bosse wie Mark Zuckerberg vor einem Ausschuss des Kongresses. Die Abgeordneten wollten wissen, ob Facebook, Google, Amazon und Apple zu mächtig geworden sind.

Coming Soon: Neue Alben, die 2020 erscheinen oder schon erschienen sind

  Coming Soon: Neue Alben, die 2020 erscheinen oder schon erschienen sind Damit keiner den Überblick verliert: Hier findet Ihr eine (keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebende) Liste der 2020 kommenden Musikalben, von deren Veröffentlichung wir schon wissen. Dazu für uns relevante Alben, die bereits erschienen sind. © Bereitgestellt von www.musikexpress.de The Strokes am 14. Februar 2020 in der Berliner Columbiahalle Damit keiner den Überblick verliert: Hier findet Ihr eine (keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebende) Liste der 2020 kommenden Musikalben, von deren Veröffentlichung wir schon wissen.

Im Oktober 2020, kurz vor der nächsten Präsidentschaftswahl in den USA, kann man sich nun wirklich fragen, wer gerade im Begriff ist, wen aufzulösen: Die USA die übermächtigen Tech-Plattformen – oder die Tech-Plattformen die USA.

Muss Big-Tech aufgebrochen werden?

Einerseits ist aus den Anhörungen im Kongress ein erstaunlich konkreter Bericht geworden, der die Macht der großen Tech-Konzerne scharf kritisiert: Facebook wird vorgeworfen, mit dem Kauf von Instagram gezielt die Konkurrenz geschluckt zu haben; Amazon wird vorgeworfen, die 2,3 Millionen Verkäufer auf der Plattform über die Maßen zu kontrollieren; Apple hat mit den 30 Prozent, die es auf alle Käufe im App-Store erhebt, eine Steuer auf den ganzen iOS-App-Markt erhoben; und Google wird vorgeworfen, ein Monopol auf dem weltweiten, digitalen, 162-Milliarden-Dollar schweren Werbemarkt aufgebaut zu haben. Das amerikanische Justizministerium prüft deshalb gerade, ob Google dazu gezwungen werden kann, den Chrome-Browser zu verkaufen – mit dem Google praktisch nebenbei noch den Browser-Markt dominiert (und Nutzer natürlich zu dem eigenen Suchangebot lenkt).

Der Überdenker bricht seine Regeln

  Der Überdenker bricht seine Regeln Ein Jahr ohne großen Titel, zudem das 2:5 gegen Leicester City am Sonntag. Pep Guardiola wird bei Manchester City immer mehr hinterfragt und bricht seine Regeln. © Bereitgestellt von sport1.de Der Überdenker bricht seine Regeln Robbie Savage (45) sorgte im Sommer für ein wenig Aufsehen in England.Der Kolumnist beim Mirror tippte Manchester City vor der Saison nur auf den vierten Rang - hinter Liverpool, Manchester United und Chelsea. "Die Defensivspieler wirken nicht stark genug und die 18-Punkte-Lücke zu Liverpool im vergangenen Jahr wirkt zu groß", begründete er seine Wahl.

Vor allem Facebooks und Googles Macht aufzubrechen und zu regulieren, ist überfällig. So überfällig, dass sich jetzt ernsthaft die Frage stellt, was zuerst bricht: Facebooks und Googles Macht, oder die US-amerikanische Demokratie?

… oder bricht zuerst die Demokratie?

Auch wenn das alarmistisch klingt – die Frage stellt sich wirklich: Wie wir jetzt wissen, optimieren die Algorithmen von Facebook und Google ihre Inhalte so, dass Millionen Menschen immer nur empörende und wütend machende Posts und Videos angezeigt bekommen. Nicht aus Bosheit, nein Wut klickt einfach besser und sorgt für höheres „Engagement“, für längere „Watchtime“ und damit für höhere Werbeerlöse.

Donald Trump: „Ich bezweifle, dass ich hier wäre, wenn es Social Media nicht gäbe…“

Ohne die Wutmaschinen, die Facebook und Youtube und andere Social Media Plattformen damit geworden sind, hätte es das Phänomen Trump so nicht gegeben. Natürlich ist es unmöglich, herauszufinden, wie dieselbe Präsidentschaftswahl ohne Social Media ausgegangen wäre. Brad Parscale, der Direktor von Trumps digitale Kampagne 2016, aber sagte nach der Wahl: „Facebook und Twitter waren der Grund, warum wir das Ding gewonnen haben.“ Trump selbst sagte ein Jahr nach der Wahl in einem Interview: „Ich bezweifle, dass ich hier wäre, wenn es Social Media nicht gäbe, um ehrlich zu sein. (…) Wenn jemand etwas über mich sagt, dann mache ich bing, bing, bing und kümmere mich darum.“

Taiwan-Präsident verspricht starke Verteidigung, während die Spannungen in China zunehmen

 Taiwan-Präsident verspricht starke Verteidigung, während die Spannungen in China zunehmen Von Yimou Lee und Ben Blanchard © Reuters / ANN WANG DATEIFOTO: Taiwans Präsident Tsai Ing-wen spricht im Third Wednesday Club, einem hochkarätigen Handelsverband der Privatwirtschaft in Taipeh TAIPEI (Reuters) - Der taiwanesische Präsident Tsai Ing-wen wird sich verpflichten, die Verteidigung der Insel zu stärken und in einer wichtigen Rede am Samstag stärker mit regionalen Sicherheitspartnern zusammenzuarbeiten, zu einer Zeit, in der die Spannungen mit seinem riesigen Nachbarn China dramatisc


Galerie: Facebook-Leaks: Warum ein so liberaler Konzern ein so rechtes Netzwerk produziert (t3n Magazin)

Posts, die wütend machen, erreichen bei Weitem das höchste „Engagement“ bei Facebook. Seit 2018 fördert der Facebook-Algorithmus auch gezielt die Bildung von Interessengruppen auf dem Netzwerk. So gesehen eigentlich kein Wunder, dass sich auf der Plattform in den ganzen USA jetzt rechte, bewaffnete Gruppen von Männern („Boogaloo“, „Proud Boys“ etc.) organisieren.

Jurkovec, BC rollt über Georgia Tech 48-27

 Jurkovec, BC rollt über Georgia Tech 48-27 BOSTON (AP) - Phil Jurkovec warf für 145 Yards und zwei Touchdowns am Boston College und fügte am Samstag 94 Yards auf dem Boden hinzu, als die Eagles Georgia Tech mit ihren ersten sieben Punkten begrüßten volle Besitztümer, um 48-27 zu gewinnen. © Zur Verfügung gestellt von Associated Press Der Quarterback des Boston College, Phil Jurkovec, oben links, wird in der ersten Hälfte eines NCAA-College-Football-Spiels am Samstag, 24.

Am 9. Oktober wurde bekannt, dass sich eine dieser Gruppen auf Facebook dazu verabredet hatte, Michigans Gouverneurin Gretchen Withmer zu kidnappen. Die Gruppe oberservierte sogar bereits ihr Haus. Außerdem deutet vieles darauf hin (beziehungsweise er sagt es selbst), dass Trump eine Wahlniederlage nicht akzeptieren und im Zweifel gegen den Willen der Wähler an der Macht bleiben will. Wenn Wahlen nicht mehr verloren werden können, sind die USA keine Demokratie mehr. Facebook und Co überlegen also jetzt schon, was sie mit Trumps Posts machen werden, wenn er die Wahl anzweifelt.

Ohne die Wutmaschinen Facebook und Youtube wäre die AfD schwer vorstellbar

In Deutschland ist die Lage noch nicht ganz so düster. Aber: Ohne die Wutmaschinen Facebook und Youtube wären auch die AfD in Deutschland, die Verschwörungserzähler von Qanon und Demonstranten, die mit Reichsflaggen den Bundestag stürmen wollten, in ihrer aktuellen Form schwer vorstellbar. (Mal ganz abgesehen davon, dass Google und Facebook mit ihrem digitalen Werbe-Oligopol die komplette europäische Presselandschaft wirtschaftlich verwüstet und damit sicher keinen Beitrag zur Demokratie geleistet haben.)

Welche Rolle Facebook-Posts und Youtube-Videos für das Brexit-Referendum gespielt haben, können mit Sicherheit nur Facebook und Youtube sagen – Wissenschaftlerinnen haben zu solchen Daten nur sehr begrenzten Zugang. Aber zumindest scheinen die Europäische Kommission und das Europäische Parlament die Gefahr und den Schaden, der von der Macht der Tech-Giganten ausgeht, mittlerweile erkannt zu haben.

Updates für den modularen Helm - Scorpion Exo-Tech 2021

  Updates für den modularen Helm - Scorpion Exo-Tech 2021 Der koreanische Helmhersteller Scorpion hat den kombinierten Integral – und Jethelm Exo-Tech für 2021 modellgepflegt. © Scorpion Der Scorpion Exo-Tech ist eigentlich ein Integralhelm, setzt aber zusätzlich auf ein nach hinten klappbares Kinnteil. Das Visier öffnet sich zwar mit dem Kinnteil, kann aber auch unabhängig davon geöffnet oder geschlossen werden. In beiden Konfigurationen soll der Helm eine gute Aerodynamik bieten. Scorpion nennt diese Technik Flip Back und verpasst dem Exo-Tech damit eine doppelte Zulassung als Jet- und Integralhelm.

Kann die EU die Tech-Plattformen noch regulieren?

Nach nationalen Alleingängen wie dem deutschen NetzDG und dem französischen „Avia“-Gesetzt arbeitet die EU-Kommission jetzt an einem großem Wurf: Dem Digital-Services-Act. Aktuell sieht es dabei auch gar nicht schlecht dafür aus, dass die EU damit ein Gesetz schafft, mit dem die Macht und Reichweite der großen Tech-Konzerne besser kontrolliert wird. Der Digital-Services-Act (Digitale-Dienste-Gesetz) könnte kleineren Wettbewerbern die Chance eröffnen, in Branchen wie digitaler Werbung, Messenger-Apps, sozialen Netzwerken oder E-Commerce wieder einen Fuß auf den Boden zu kriegen – und nicht nur von der Gnade von Facebook, Google und Co abhängig zu sein.

Immerhin: Zwei von drei EU-Parlamentsausschüssen, die zu dem Digital-Services-Act Berichte geschrieben haben, fordern eine Interoparabilität zwischen Messengern und Netzwerken. Interoparabilität bedeutet, Nutzerinnen könnten ihre Messenger so frei aussuchen, wie ihren E-Mail-Anbieter, und weiterhin mit allen kommunizieren – und zum Beispiel eine Nachricht von Signal zu Whatsapp oder einem Facebook-Account schicken. Das würde den Netzwerkeffekt aushebeln, also die Tatsache, dass alle zu großen Anbietern gehen, weil da die meisten ihrer Freunde sind.

Die EU fordert transparente Algorithmen

Darüber hinaus fordern die Ausschüsse, dass die Vorschlagsalgorithmen von Facebook, Youtube und Co – also genau die Algorithmen, die jetzt den Nutzern die Wut in die Timeline spülen – endlich transparenter werden und von Wissenschaftlerinnen untersucht werden können. Im Gesetz soll auch eine Ex-Ante-Regulierung für Marktmacht verankert werden: Man müsste Konzernen wie Google dann nicht mehr nachweisen, dass ihre Marktbeherrschung einen Schaden verursacht hat. (Das ist in der Regel schwierig, Google sagt dann: Alle unsere Services sind umsonst, was wollt ihr eigentlich?) Stattdessen könnte Google allein schon für die totale Marktdominanz abgestraft werden.

Das unterscheidet die F1-Legenden Hamilton und Schumacher

  Das unterscheidet die F1-Legenden Hamilton und Schumacher Lewis Hamilton egalisiert in der Türkei den Titel-Rekord von Michael Schumacher. Anlass genug für einen Vergleich der beiden großen Formel-1-Legenden. © Bereitgestellt von sport1.de Das unterscheidet die F1-Legenden Hamilton und Schumacher Die Bestmarken von Michael Schumacher in der Formel 1 sind Rekorde für die Ewigkeit?Das jedenfalls glaubten jahrelang Fans und Experten gleichermaßen - bis die Dominanz von Lewis Hamilton in den vergangenen Jahren immer größer wurde, von Rennen zu Rennen, von Saison zu Saison.AvD Pannenhilfe und Schutz seit 1899.

Aber natürlich sind die Plattformen auch gegen Gesetze in den USA und Europa alles andere als machtlos. Trumps Tiktok-„Deal“ zeigt, welch guten Draht das Silicon Valley schon ins Weiße Haus hat: Erst warnte Mark Zuckerberg in einem privaten Dinner mit Trump vor der Konkurrenz-App Tiktok, dann forcierte Trump einen „Deal“ – und gab seinem Kumpel Larry Ellison von Oracle den Zuschlag. (Larry Ellison ist ein Freund von Trump, seit er für dessen 2016er Kampagne Geld gesammelt hat.)

Mark Zuckerberg treibt derweil die Fusion von Whatsapp, Facebook und Instagram weiter voran. In den letzten Monaten wurden immer wieder Features getestet, die die Apps des Facebook-Imperiums weiter miteinander verschmelzen, wie zum Beispiel Nutzer Nachrichten von Instagram Accounts zu Facebook Accounts schicken zu lassen. Der Nebeneffekt: Je enger Facebook, Instagram und Whatsapp verzahnt sind, desto schwieriger wird es sein, sie aufzubrechen.

Auffällig ist auch, wie aktiv Google, Facebook und Co plötzlich in Brüssel sind: Allein Google gab 2019 mit 8 Millionen Euro mehr Geld für Lobbyarbeit aus als die sieben Autobauer Volkswagen, BMW, Daimler, Renault, Ford, Fiat Chrysler und Peugeot zusammen. Facebook waren die eigenen Interessen in Brüssel immerhin vier Millionen Euro wert.

Die bittere Ironie an der Sache: Ohne die Wutkampagnen auf Facebook wäre wahrscheinlich auch das Brexit-Referendum anders ausgegangen. Im Vereinigten Königreich war die digital angefachte Wut schneller als der Gesetzgeber. Selbst wenn der Digital-Services-Act in zwei bis drei Jahren in der EU gelten und hier tatsächlich die Macht der Tech-Konzerne beschränken sollte – das Vereinigte Königreich betrifft das dann nicht mehr.

Bei den US-Wahlen im November haben die Wutmaschinen Facebook und Youtube nochmal eine Chance, die Politik einzuholen und den Regulierungen des Kongresses zuvorzukommen. An einer Wiederwahl Trumps würden die USA zerbrechen. Es wäre auch schwer vorstellbar, dass er in der zweiten Amtszeit mit Facebook und Youtube seine wichtigsten Verbündeten aushebelt.

Haase, Neftali helfen Mercer, Georgia Tech 83-73 zu schlagen .
ATLANTA (AP) - Felipe Haase und Neftali Alvarez erzielten jeweils 17 Punkte, Ross Cummings 16 Punkte und Mercer Georgia Tech 83-73 am Freitagabend bei Georgia Tech Einladend. © Zur Verfügung gestellt von Associated Press Georgia State-Spieler feiern, nachdem sie Georgia Tech 123-120 in vier Überstunden in einem NCAA-College-Basketballspiel am frühen Donnerstag, dem 26. November 2020, in Atlanta besiegt haben.

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