Wissen & Technik Mikroplastik: Wenn Flüsse selbst zu Abfall werden

13:48  14 märz  2018
13:48  14 märz  2018 Quelle:   zeit.de

Susan Sideropoulos im Hochzeitsfieber!

  Susan Sideropoulos im Hochzeitsfieber! Susan Sideropoulos im Hochzeitsfieber!Die 37-jährige Schauspielerin moderiert die neue Show 'Traut euch! In 12 Stunden zum Altar' und lässt sich dabei selbst vom Hochzeitsfieber ihrer Kandidaten anstecken. Die ehemalige 'GZSZ'-Darstellerin ist bereits seit 2006 glücklich mit ihrer Jugendliebe Jakob Shtizberg verheiratet und gibt zu, dass auch ihre eigene Hochzeit etwas ungewöhnlich abgelaufen ist. Sie selbst hat nämlich fast keinen Finger gerührt! "Ehrlich gesagt hat mein Mann das alles fast alleine gemacht! Er hatte damals eine Eventagentur und hat hauptsächlich Hochzeiten organisiert - daher war er genau der Richtige für unseren großen Tag.

Kronen (1,75 Mio. Euro) für die westschwedische Küstenregion Bohuslän bereit, wo wegen der Meeresströmungen besonders viel Müll aus dem Nordatlantik angeschwemmt wird.[91][92]. ↑ Linda Fischer: Mikroplastik : Wenn Flüsse selbst zu Abfall werden .

Plastik: Der gefährliche Müll . Plastikmüll zerstört den Lebensraum vieler Arten und ist aufgrund seiner giftigen Inhaltsstoffe für die Gesundheit von Mensch und Tier gefährlich. Mikroplastik : Wenn Flüsse selbst zu Abfall werden .

Nie wurde mehr mikroskopisch kleines Plastik in einem Fluss entdeckt, als im Mersey bei Manchester. Die unsichtbare Umweltkatastrophe könnte sich weltweit bestätigen.

Im Gegensatz zu solchen Plastikflaschen ist Mikroplastik mit dem bloßen Auge meist nicht mehr zu erkennen. © Dan Kitwood Im Gegensatz zu solchen Plastikflaschen ist Mikroplastik mit dem bloßen Auge meist nicht mehr zu erkennen.

Mikroplastik ist noch so etwas wie ein zahnloser Tiger in der Umweltwissenschaft. Jeder weiß, dass die Partikel existieren, täglich gelangt ein bisschen mehr von ihnen in die Ozeane. Das kann nicht gut sein. Was die Abfallrückstände aber mit Tieren und Menschen wirklich anstellen – darüber können Forscher nur Vermutungen anstellen. Hinweise gibt es beispielsweise unter Miesmuscheln, die das aufgenommene Plastik nicht einfach wieder ausscheiden können. Es reichert sich im Körper an und kann dort Entzündungen auslösen. Darüber hinaus sind kaum konkrete Auswirkungen bekannt.

Die Fußball-Branche entlarvt sich selbst

  Die Fußball-Branche entlarvt sich selbst Die Fußball-Branche entlarvt sich selbstWie diese Debatte um Per Mertesackers Attacke auf ein zynisches Profigeschäft wohl im Herbst 2009 verlaufen wäre? Damals sandte der Suizid seines Hannoveraner Klubkollegen Robert Enke Schockwellen durchs Land, die Trauerfeier wurde live übertragen, und DFB-Chef Theo Zwanziger erhielt viel Applaus für solche Sätze: "Denkt nicht nur an den Schein, über die Medien verbreitet. Denkt auch an das, was im Menschen ist. Fußball ist nicht alles!" Oder 2011, als Schiedsrichter Babak Rafati einen Suizidversuch unternahm. "Den Menschen vor das Geschäft und das Resultat" zu stellen, forderte er von der Branche.

Woher Mikroplastik in Flüssen und Seen kommt. Das meiste davon entsteht aus Müll , der in der Umwelt landet. An einem Hang im Inntal hat vielleicht vor zehn oder zwanzig Jahren jemand nach einem Picknick einen Plastikteller vergessen.

Mikroplastik in jeder einzelnen Probe der Flüsse in West- und Süddeutschland. zur Infografik Einweg-Verpackungen nehmen zu Mehr Müll statt Mehrweg. zum Audio Plastik-Planet Erde Kunststoff als neues Technofossil.

Neben den Folgen wissen Wissenschaftlerinnen bislang auch nur oberflächlich wie Mikroplastik in die Weltmeere gelangt. Zwar gehen Forscher davon aus, dass ein Großteil des Plastiks im Ozean vom Festland kommt (Science, Jambeck et al. 2015). Die genauen Wege aus den Haushalten und der Industrie über Flüsse ins Meer sind jedoch kaum erfasst. Eine neue Studie liefert nun erstmals genauere Indizien dazu. Dabei entdeckte ein Forschungsteam, dass die Sedimente von Flüssen deutlich mehr zur Mikroplastik-Konzentration in den Meeren beitragen könnten als bisher angenommen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität in Manchester untersuchten dafür zehn britische Flüsse an 40 Messpunkten auf die mikroskopisch kleinen Partikel. Ihre Ergebnisse haben sie im Magazin Nature Geosciences veröffentlicht (Hurley et al. 2018).

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  22 Tonnen Müll an Küsten der Galápagos-Inseln gesammelt 22 Tonnen Müll an Küsten der Galápagos-Inseln gesammeltDer Nationalpark auf den Galápagos-Inseln im Pazifischen Ozean wurde 1959 gegründet. 97 Prozent der Landfläche des Archipels stehen damit unter besonderem Schutz. Auf den Inseln leben zahlreiche Arten, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt, darunter Riesenschildkröten und Pinguine. Seit 1978 zählt die Inselgruppe zum Unesco-Welterbe.

Umweltämter aus fünf Bundesländern haben in praktisch allen west- und süddeutschen Flüssen Mikroplastik nachgewiesen. Partikel gelangen über Abwasser oder Müll in die Flüsse . Die Untersuchung war nach Angaben der Beteiligten die erste ihrer Art.

Die Donau: Welche Folgen Mikroplastik in Flüssen für Mensch und Umwelt haben wird, ist noch unklar. (Quelle: Armin Weigel/dpa). "Schockwellen um den Globus": China will unseren Müll nicht mehr.

Dabei entdeckte das Team gleich zwei unerwartete Dinge: Erstens fand es deutlich mehr Mikroplastik als erwartet, gerade auch im Vergleich zu anderen Messungen weltweit. Dreckiger Spitzenreiter war der Fluss Mersey in der Nähe von Manchester, wo die Werte bei bis zu 517.000 Partikeln pro Quadratmeter lagen. Nie zuvor, schreiben die Forscherinnen und Wissenschaftler, sei eine derart hohe Konzentration in einem Gewässer festgestellt worden. Zweitens sank die Mikroplastik-Konzentration nach einem Hochwasser deutlich ab. Die Strömungen spülten geschätzt 70 Prozent des Partikelmülls aus den Sedimenten der Flüsse heraus und transportierten sie so ins Meer – deutlich mehr, als bisherige Studien schätzten. Die Wissenschaftler rund um die Biologin Rachel Hurley gehen deshalb davon aus, dass auch der Anteil an Mikroplastik in den Ozeanen viel höher sein muss.

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Wichtige Ergebnisse trotz Unsicherheiten

"Solche hohen Belastungen wurden bisher meist in Studien gefunden, in denen die Methodik relativ hohe Unsicherheiten beinhaltete", sagte Martin Löder von der Universität Bayreuth dem deutschen Science Media Center. Der Tierökologe war nicht an der Forschungsarbeit beteiligt und hält die Erkenntnisse für wichtig. Allerdings sei es möglich, dass die extremen Werte dieser Studie auch auf eine unsaubere Methodik zurückgeführt werden könnten. Der Vergleich mit anderen Messungen von Flüssen in anderen Ländern sei fragwürdig: Die angegebene weltweite Mikroplastik-Belastung "geht auf Studien zurück, die unterschiedlichste Publikationen in einen Topf wirft, die Teilchen mit unterschiedlichsten Methoden untersucht haben".

Die methodischen Ungenauigkeiten der Studie sollten jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Plastikmüll und die Partikel, die von ihm übrig bleiben, die Umwelt dramatisch belasten. Für Experten ist es wahrscheinlich, dass Mikroplastik-Verschmutzungen in anderen europäischen Flüssen ähnlich hoch aussehen dürften. Mikroplastik ist zudem Teil eines größeren Problems: In jedem Ozean, Meer oder Fluss befindet sich Plastik. Meist handelt es sich dabei um größere Teile, die teilweise in riesigen Strudeln im Meer treiben, sich auf Korallenriffen festsetzen oder an Strände gespült werden. Seevögel, Meeresschildkröten, Pinguine oder Fische nehmen den Müll über die Nahrung auf. Wird es zu viel, kann der Kunststoff den Verdauungstrakt blockieren oder die Magenschleimhaut schädigen, die Tiere verhungern.

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Mikroplastik – unsichtbare Gefahr. Mikroplastik , das sind kleinste Kunststoffteilchen, wie sie z.B. in Peelings benutzt werden. Diese filtern Mikroplastik nur bedingt heraus; ein Teil wird im Klärschlamm zurückgehalten, der Rest gelangt in Meere und Flüsse .

Nicht nur wenn all diese größeren Plastikstücke zerfallen, entsteht Mikroplastik. Die Kosmetikindustrie produziert die Partikel teilweise sogar sehr gezielt. Sie finden sich beispielsweise in Cremes oder Peelings, um solchen Produkten gewisse Eigenschaften zu verleihen.

Wie feinster Sand treibt Mikroplastik durch das Wasser. In diesem Zustand nehmen selbst Kleinstlebewesen wie Plankton die Teilchen auf. Das wird wiederum von Krebsen oder Fischen gefressen. So geht es weiter die Nahrungskette entlang, bis sich Mikroplastikreste in den Körpern fast aller Meeresbewohner verteilen und am Ende auch auf unseren Tellern landen. Fest steht – wie gefährlich es auch sein mag – Mikroplastik ist überall.

Das sagte auch Martin Wagner, Biologe an der Norwegian University of Science and Technology (NTNU) in Trondheim dem deutschen Science Media Center: "Wo wir viel Mikroplastik finden, werden sich mit großer Wahrscheinlichkeit auch andere Schadstoffe und menschengemachte Veränderungen häufen – zum Beispiel ein Verbau der Gewässer. Die Zusammenwirkung all dieser Faktoren hat negative Auswirkungen auf die Umwelt."

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