Wissen & Technik Bei der Bestellung verzockt: Diese Pannen bescheren Deutschland jetzt den Impfstoff-Mangel

13:25  01 januar  2021
13:25  01 januar  2021 Quelle:   businessinsider.de

Wie es Biontech gelang, mit dem Pharmakonzern Pfizer in Rekordzeit einen Corona-Impfstoff zu entwickeln

  Wie es Biontech gelang, mit dem Pharmakonzern Pfizer in Rekordzeit einen Corona-Impfstoff zu entwickeln Die Covid-19-Impfung ist eine beispiellose wissenschaftliche Errungenschaft: Noch nie wurde ein Impfstoff so schnell entwickelt und getestet.Am Sonntag fand er sich, für einen der größten Momente seiner Karriere, mit anderen Spitzenmanagern des Pharmariesen in einem Büro in Connecticut zusammen. Es lagen Ergebnisse für die letzte Phase der klinischen Studie des Coronavirus-Impfstoffs von Pfizer vor. Dolsten saß neben dem Geschäftsführer Albert Bourla, als er bei einem Anruf von Webex erfuhr, ob der Impfstoff wirkte.

Bei der Bestellung verzockt : Diese Pannen bescheren Deutschland jetzt den Impfstoff - Mangel . Es ist das Worst-Case-Szenario, schwer erträglich für jeden, der sich in den vergangenen Monaten mit der rasanten Entwicklung des Impfstoffs von BioNTech und Pfizer befasst

Business Insider erklärt, wie es dazu kommen konnte, dass Deutschland viel zu wenig BioNTech/Pfizer-Impfstoff bestellt hat. bei - der - bestellung - verzockt - diese - pannen - bescheren - deutschland - jetzt - den - impfstoff - mangel -a.

Es ist das Worst-Case-Szenario, schwer erträglich für jeden, der sich in den vergangenen Monaten mit der rasanten Entwicklung des Impfstoffs von BioNTech und Pfizer befasst hat. Ausgerechnet die Bundesregierung und die EU bestellten viel zu geringe Mengen, haben sich bei der wohl wichtigsten Großbestellung der vergangen Jahrzehnte gehörig verzockt.

Während in den USA bereits zwei Wochen nach der Zulassung 20 Millionen Amerikaner mit dem Mittel aus Mainz immunisiert wurden, sollen bei uns etwa 400 000 Impfdosen von BioNTech/Pfizer zur Verfügung stehen, hatte der Gesundheitsminister angekündigt. Bis Ende März dann zwischen 11 und 13 Millionen Dosen. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen in den USA 100 Millionen Amerikaner mit einer ersten Injektionen geschützt sein. Mitglieder des Gesundheitspersonals, die dort zu den priorisierten Empfängergruppen gehören, führten öffentliche Freudentänze auf, um ihre eigenen lebensrettenden Impfungen zu feiern. Bei uns müssen die meisten Helfer und Mediziner, die seit Monaten gegen die Pandemie kämpfen, wohl noch wochenlang warten, bis sie an der Reihe sind.

Bei der Bestellung verzockt: Diese Pannen bescheren Deutschland jetzt den Impfstoff-Mangel

  Bei der Bestellung verzockt: Diese Pannen bescheren Deutschland jetzt den Impfstoff-Mangel Business Insider erklärt, wie es dazu kommen konnte, dass Deutschland viel zu wenig BioNTech/Pfizer-Impfstoff bestellt hat.Während in den USA bereits zwei Wochen nach der Zulassung 20 Millionen Amerikaner mit dem Mittel aus Mainz immunisiert wurden, sollen bei uns etwa 400 000 Impfdosen von BioNTech/Pfizer zur Verfügung stehen, hatte der Gesundheitsminister angekündigt. Bis Ende März dann zwischen 11 und 13 Millionen Dosen. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen in den USA 100 Millionen Amerikaner mit einer ersten Injektionen geschützt sein.

Ein aussichtsreicher Impfstoff -Kandidat gegen das neuartige Coronavirus hat in Russland bereits die erste Phase einer klinischen Studie abgeschlossen. Das sind vor allem Studien in Bezug auf die Sicherheit. Wir haben deutlich gezeigt, dass der Impfstoff sicher ist, dass er angewendet werden darf.

F. Das Bild der Landwirtschaft im westlichen Deutschland wird immer noch vom Familienbetrieb geprägt. Die wirtschaftlichen Produkte sind vor allem: Milch, Fleisch, Getreide und Zuckerrüben. Regional spielen aber auch bestimmte Sonderkulturen wie Wein, Obst und Gemüse eine große Rolle.

BioNTech/Pfizer boten vor Monaten der EU 400 bis 500 Millionen Dosen an. Diese lehnte diese Menge jedoch ab, orderte nur 200 Einheiten mit Option auf 100 Millionen weitere. Der "Spiegel" berichtete vor Weihnachten, wie sich Berlin und Brüssel gehörig bei der Beschaffung der Impfstoffe verstrickten, zu spät zu wenig und die falschen Bestellungen aufgaben. Insgesamt, so der "Spiegel", hat die EU 1,3 Milliarden Impfdosen von sechs Herstellern bestellt. Davon stehen Deutschland 18,6 Prozent zu, also 250 Millionen Dosen. Die Zahl beruht jedoch auf der falschen und allen Regeln der Arzneimittelentwicklungen widersprechenden Annahme, dass sämtliche sechs experimentellen Impfstoffe auch in wenigen Monaten ihre Ziele erreichen und zugelassen würden.

So lange dauert es, bis ein Covid-Impfstoff wirkt - und wie lange er möglicherweise hält.

 So lange dauert es, bis ein Covid-Impfstoff wirkt - und wie lange er möglicherweise hält. Der Oxford / AstraZeneca-Impfstoff wurde von der Arzneimittel- und Gesundheitsaufsichtsbehörde (MHRA) zugelassen, was bedeutet, dass Millionen von Menschen in Großbritannien sein werden geimpft werden können. © Bereitgestellt durch News Letter Anfang Dezember wurde der Pfizer / BioNtech-Impfstoff zugelassen. Impfungen finden in ganz Großbritannien statt.

«Im Auftrag des Präsidenten der Russischen Föderation, Wladimir Putin, fand ein Telefongespräch zwischen dem Gesundheitsminister der Russischen Föderation, Michail Muraschko, und dem Gesundheitsminister der Bundesrepublik Deutschland , Jens Spahn, über die Organisation der

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Streng vertraulich hielt die EU den Preis der einzelnen Impfstoffe. Wie Business Insider aus vertraulichen Gesprächen erfuhr, mussten sämtliche Firmen eine Geheimhaltungsklausel unterschreiben, dass sie keine Angaben über die Bestellmengen oder Preise herausgeben dürfen. Eine Parlamentsabgordnete twitterte jedoch vor einigen Woche eine Tabelle mit den Angaben drüber, was jeweils eine Dosis kostet.

Moderna 18 Euro

BioNTech 12 Euro

CureVac 10 Euro

Johnson& Johnson 8,50

Sanofi 7,50

Oxford/AstraZeneca 1,78

Dass die EU also besonders viel Oxford/AstraZeneca und Sanofi bestellte, könnten auch daran liegen, dass dies die billigsten Impfstoffe waren. Doch ausgerechnet diese beiden Unternehmen fielen in dem Rennen weit zurück. Der britisch-schwedische Hersteller Oxford/AstraZeneca musste seine Impfstoffstudie wochenlang unterbrechen und lieferte enttäuschende Daten ab. Der französische Konzern Sanofi hat seine mögliche Zulassung ebenfalls aufgrund wenig überzeugender Wirksamkeitsdaten bei älteren Menschen auf Ende 2021 verschoben.

Bei der Bestellung verzockt: Diese Pannen bescheren Deutschland jetzt den Impfstoff-Mangel

  Bei der Bestellung verzockt: Diese Pannen bescheren Deutschland jetzt den Impfstoff-Mangel Wer kennt das nicht – man kommt aus dem Supermarkt und hat die Hälfte aller Artikel wird vergessen. Ärgerlich, denn es gibt einfache Techniken mit denen sich jeder von uns alles mühelos einprägen kann.

Deutsch mit Jelena Pererva 18 окт 2016 в 23:15. Mit diesem Reiseführer der lustigsten Pannen sind Sie gegen die Tücken des Urlaubsalltags gewappnet – hier erfahren Sie, was Sie niemals im Katalog lesen werden, und können aus den amüsanten Erlebnissen von SPIEGEL-ONLINE-Lesern lernen.

Audiodateien und Arbeitsblätter. Zu: Das Land der Berge im Herzen Europas - Die Alpenrepublik Österreich. Österreich zählt zwar nur 8,8 Millionen Einwohner, aber es hat viel zu bieten: hohe Berge und idyllische Seen, Städte mit historischen Prachtbauten

Warum Brüssel nicht bei BioNTech/Pfizer sowie Moderna bestellten, die schon früh gute Wirksamkeitsdaten von 95 Prozent zeigten, ist ein fatales Versäumnis, das noch aufgeklärt werden muss. Die USA sicherte sich bereits im Juli 600 Millionen Dosen von BioNTech/Pfizer und 500 Millionen von Moderna. Insgesamt also 1,1 Milliarden Dosen. Auch Japan, Kanada, Hongkong und andere schlossen bereits im Sommer und Herbst Verträge. Die EU zögerte und reservierte nur. Sie bestellte erst Mitte November. Die Bundesregierung sah zu, pumpte Milliarden in die zusammenbrechende Wirtschaft und wartete ab. Sie unterschätze offenbar die Gefahr, die davon ausgeht, wenn sie das Heft des Handelns nicht selbst in die Hand nimmt. Kurz vor Weihnachten schaltete sich Kanzlerin Merkel dann selbst in die Impfthematik ein und telefonierte mit den BioNTech-Gründern Ugur Sahin und Özlem Türeci.

In einer Art Last-Minute-Aktion kurz vor Weihnachten kündigte das Gesundheitsministerium weitere BioNTech-Bestellungen an, hält jedoch geheim, wann die Impfdosen nächstes Jahr ausgeliefert werden könnten. Ebenfalls in letzter Sekunde übte die EU heute ihre Option auf ihre 100 Millionen Dosen aus, die irgendwann nächstes Jahr zu einem unbekannten Termin lieferbar sind. Fest steht: Die Produktionskapazitäten für den BioNTech/Pfizer-Impfstoff sind durch die Bestellung anderer Staaten bis weit in das Jahr 2021 ausgeschöpft. Denn wer zuerst bestellt hat, wird zuerst beliefert. Es gelten die Regeln wie beim Kauf eines Neuwagens: Jeder, der einen SUV kaufen möchte, weiß, dass er auf seine Order bis zu zehn Monate warten muss und erkundigt sich bei Audi, Mercedes, Volvo oder anderen Herstellern, wie lang die Wartezeit ist.

Bei der Bestellung verzockt: Diese Pannen bescheren Deutschland jetzt den Impfstoff-Mangel

  Bei der Bestellung verzockt: Diese Pannen bescheren Deutschland jetzt den Impfstoff-Mangel Business Insider erklärt, wie es dazu kommen konnte, dass Deutschland viel zu wenig BioNTech/Pfizer-Impfstoff bestellt hat.Während in den USA bereits zwei Wochen nach der Zulassung 20 Millionen Amerikaner mit dem Mittel aus Mainz immunisiert wurden, sollen bei uns etwa 400 000 Impfdosen von BioNTech/Pfizer zur Verfügung stehen, hatte der Gesundheitsminister angekündigt. Bis Ende März dann zwischen 11 und 13 Millionen Dosen. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen in den USA 100 Millionen Amerikaner mit einer ersten Injektionen geschützt sein.

Die Ankündigung einer BioNTech/Pfizer-Bestellung sagt also gar nichts über den Liefertermin aus. Wie konnte dieses Beschaffungs-Desaster passieren, nachdem bereits bei der Schutzausrüstung für Ärzte im März große Bestellprobleme im Gesundheitsministerium passierten. Wochenlang standen deutsche Mediziner ohne Schutzmasken da. Wahrscheinlich werden nun andere Firmen ihre Impfstoffe früher liefern können.

Der Impfstoff von Moderna ist im Gegensatz zu den USA, wo er seit dem 19. Dezember eine Notfallzulassung erhielt, in der EU noch nicht zugängig. Eine vorläufige Zulassung wird in Europa bereits in der zweiten Januar-Woche erwartet. Am 6. Januar trifft sich dafür das Gremium der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA zur Beratung. Am 8. Januar gibt es ebenfalls dazu eine öffentliche Anhörung. Stimmt dann die Kommission sofort zu, kann umgehend die Auslieferung der bestellten Dosen aus den USA erfolgen. Eine Impfstofflieferung darf erst ab dem Moment die Produktionsstätte verlassen, wenn sämtliche Genehmigungen vorliegen. Keine Sekunde früher. Mitte Januar wäre der Moderna-Impfstoff bei uns verfügbar.

Gut sieht es ebenfalls bei dem US-Hersteller Johnson&Johnson aus. Seine Impfstoffsparte Janssen reichte am 1. Dezember bei der EU bereits ein Schritt-für Schritt-Zulassungsverfahren für den Impfstoff AD26.COV2.S ein (https://www.ema.europa.eu/en/news/ema-starts-rolling-review-janssens-covid-19-vaccine-ad26cov2s). Mit einer Zulassung rechnen Experten bis März 2021, wenn alles gut läuft.

Die schwierigste Mission einer Legende

  Die schwierigste Mission einer Legende Alfred Gislason steht mit der Handball-WM die wohl schwierigste Mission seiner Karriere bevor. Doch er selbst ist der größte Trumpf des DHB-Teams. © Bereitgestellt von sport1.de Die schwierigste Mission einer Legende Es war ein Knall, als im Februar 2020 - nur elf Tage nach der EM - bekannt wurde, dass sich der DHB von Christian Prokop trennen würde.Beinahe noch größer war allerdings der Knall, als Alfred Gislason als Nachfolger vorgestellt wurde. Nach dem jungen Prokop verpflichtete der DHB sicher ganz bewusst den erfahrenen Isländer, quasi den Gegenentwurf zu seinem Vorgänger.

Ebenso weit ist das Unternehmen CureVac aus Tübingen. Zwar hat CureVac erst im Dezember seine Phase-3-Studie begonnen, rechnet aber auf der Grundlage früherer Daten (https://www.curevac.com/2020/11/10/curevac-veroeffentlicht-detaillierte-interimsdaten-der-phase-1-studie-seines-covid-19-impfstoffkandidaten-cvncov/) bis Ende März mit guten Ergebnissen. Da der Impfstoff wie die beiden von BioNTech/Pfizer und Moderna ein Boten-RNA-Produkt ist, deren hohe Wirksamkeit nun ja bereits bekannt ist, rechnen Experten mit einer parallel laufenden Entwicklung. Auch könnte die Studie aufgrund der hohen Infektionszahlen schnell Erfolge zeigen. Denn eines der Zielkriterien innerhalb der Untersuchung ist die Zahl der infizierten Probanden. Sind besonders viele Menschen mit Covid-19 angesteckt wie derzeit, könnte die Studie recht schnell zeigen, ob und wie stark Geimpfte besser geschützt sind als Studienteilnehmer, die eine Scheinimpfung erhalten haben.

Vor allem angesichts der neuen Mutation aus dem Vereinigten Königreich, die nun in Hannover bei der Obduktion eines an Covid-19 Verstorbenen festgestellt wurde, ist Eile geboten. Die Genveränderung macht aus dem Corona-Virus einen Brandbeschleuniger, da sich die Übertragungsfähigkeit des Virus um etwa 70 Prozent gesteigert hat. Damit, dass so etwas passiert, konnte weder die EU noch die Bundesregierung rechnen. Ausschließen konnte sie es allerdings auch nicht, als sie sich entschlossen, erst einmal abzuwarten und ausgerechnet der America-First-Politik eines Donald Trump das Feld bei der Impfstoffbestellung zu überlassen.

Impfstoff (1) © PhotobyTawat/Shutterstock Impfstoff (1)

Drama! Deutschland verliert gegen Ungarn - Gruppensieg futsch .
Die deutschen Handballer verpassen den Sieg im entscheidenden Spiel gegen Ungarn. Am Ende kassiert das DHB-Team in den letzten Sekunden den Gegentreffer. © Bereitgestellt von sport1.de Drama! Deutschland verliert gegen Ungarn - Gruppensieg futsch Bitterer Dämpfer vor der Hauptrunde: Die deutschen Handballer haben in einem Thriller ohne Happy End eine perfekte Ausgangsposition für den Kampf um das WM-Viertelfinale verspielt.

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