Wissen & Technik Forscher haben endlich den Grund gefunden, was vor Millionen Jahren ein Massensterben ausgelöst hat — er ist beunruhigend

21:00  04 juli  2018
21:00  04 juli  2018 Quelle:   businessinsider.de

Wissenschaftler machen einen atemberaubenden Fund im Krater eines Meteoriteneinschlags

  Wissenschaftler machen einen atemberaubenden Fund im Krater eines Meteoriteneinschlags Wissenschaftler machen einen atemberaubenden Fund im Krater eines MeteoriteneinschlagsIn den schroffen Hügeln Schottlands haben Wissenschaftler etwas entdeckt, das absolut nicht von dieser Welt ist: Die Einschlagstellen eines 60 Millionen Jahre alten Meteoriten und Mineralien, die nie zuvor auf der Erde gesehen wurden.

Forscher haben nun eine Erklärung, wie es zu dem Massensterben vor mehr als 520 Millionen Jahren gekommen sein könnte. Ein Klimawandel kann nicht nur von Menschen ausgelöst werdenAfrica Studio/Shutterstock. Nur kurze Zeit, nachdem sich das erste Leben auf unserem

Vor 250 Millionen Jahren starben plötzlich 90 Prozent aller Arten aus. Forscher vermuten, dass Mikroben das Massensterben ausgelöst haben . Für ihre Hypothese sprechen den Forschern zufolge drei Gründe .

a large mountain in the background: Bergige Landschaft © Provided by Business Insider Inc Bergige Landschaft

Nur kurze Zeit, nachdem sich das erste Leben auf unserem Planeten entwickelt hatte, kam es zu einer Katastrophe: Eine Erderwärmung, die beinahe alle Tierarten auslöschte. 

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In der Natur ist etwas aus dem Gleichgewicht geraten

Forscher haben nun eine Erklärung, wie es zu dem Massensterben vor mehr als 520 Millionen Jahren gekommen sein könnte. Ihre Ergebnisse haben sie in dem wissenschaftlichen Journal „Nature Communications“ veröffentlicht.

Bioturbation als Grund für den Klimawandel

Schuld am Massensterben war offenbar kein einmaliges Ereignis, sondern ein schleichender Prozess. Wie die Forscher berichten, sollen kleinste Lebewesen wie Würmer sich am Meeresgrund abgesetzt haben, wo sie den Boden aufwühlten  diesen Vorgang kennen wir beispielsweise auch von Regenwürmern, die die Erde auflockern. Diese „Bioturbation“, wie sich dieser Effekt nennt, konnte von einem Forscherteam der Universitäten von Exeter, Leeds, Antwerpen sowie der Vrije Universität in Brüssel anhand mathamatischer Modelle rekonstruiert werden. 

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Forscher warnen Das sechste Massensterben hat begonnen. In den vergangenen hundert Jahren sind bis zu 100-mal mehr Arten ausgestorben als erwartet. Es braucht Millionen Jahre , bis sich die gleiche Vielfalt erneut entwickelt hat.

Was den Forschern die Arbeit erschwert hat, ist die Tatsache, dass die kleinen Tiere selbst kaum Fossilien hinterlassen haben dafür allerdings versteinerte Spuren. Wie die Forscher in ihrer Studie aufzeigen, nahmen die Tierchen außerdem Sauerstoff auf, während sie im Gegenzug Kohlendioxid produzierten. Und obwohl sie lediglich ein bis drei Zentimeter tief buddelten, geriet die Umwelt völlig aus dem Gleichgewicht

Erderwärmungen kamen in der Geschichte der Erde immer wieder vor 

„Diese kleinen Tiere führten zu einer Minderung des Sauerstoffgehalts im Ozean und in der Atmopshäre, was gleichzeitig auch so einen starken Anstieg des Kohlendioxidgehalts in der Atmopshäre mit sich zog, dass eine globale Erderwärmung verursacht wurde. Wir wussten, dass es schon einmal zu einer starken Erderwärmung in der Geschichte der Erde gekommen ist, kamen aber nie auf den Gedanken, dass diese von Tieren verursacht worden sein könnte“, so Benjamin Mills von der University of Leeds

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Dabei stellte sie fest, dass der Mensch seinen Penisknochen vermutlich vor rund sechs Millionen Jahren verloren hat, als er sich im evolutionären Sinne von den Schimpansen und den Bonobos abgespalten hat.

Auffällige Gemeinsamkeiten zur heutigen Erderwärmung 

Auch wenn die Gründe für eine Erderwärmung heutzutage andere sind, gibt es dennoch Gemeinsamkeiten, wie Tim Lenton von der University of Exeter erklärt: „Es gibt eine interessante Parallele zwischen Tieren und Menschen  beide haben die Welt in irgendeiner Weise zum Schlechten hin verändert.“ Im Vergleich zu den Tieren haben wir allerdings einen entscheidenden Vorteil: Wir können uns aktiv gegen die Klimaerwärmung einsetzen und haben die Macht, gegenzusteuern. 

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