Wissen & Technik Hausarzt kritisiert Verschwendung: Corona-Impfdosen landen im Müll

09:15  12 april  2021
09:15  12 april  2021 Quelle:   businessinsider.de

AstraZeneca-Aktie schließt leichter: WHO gibt COVID-19-Impfstoff Notfallzulassung

  AstraZeneca-Aktie schließt leichter: WHO gibt COVID-19-Impfstoff Notfallzulassung Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am Montag dem COVID-19-Impfstoff von AstraZeneca eine Notfallzulassung erteilt und damit den Weg für die ersten kostenlosen Hilfslieferungen der wichtigsten westlichen Initiative zur Impfung der ärmsten Länder der Welt frei gemacht. © Bereitgestellt von Finanzen.

Der einzige Weg aus der Corona -Krise in eine neue Normalität, ist der des Impfens. Allerdings ist der Impfturbo noch immer nicht gezündet und es gibt viel zu wenig Impfstoff. Umso schlimmer, dass täglich unzählige Dosen nicht verwertet werden und stattdessen im Müll landen . Kröner fordert daher in einer Petition an den Bayrischen Landtag, dass die Verschwendung in Bayern ein Ende haben muss: Ihm zufolge landeten „in den vergangenen Wochen allein in Bayerns Impfzentren knapp eine halbe Million intakte Impfdosen aus juristisch-bürokratischen Gründen im Müll .

Hausarzt Christian Kröner kritisiert Vakzin- Verschwendung | Hunderttausende Impfdosen landen im Müll ! Es gibt noch immer viel zu wenig Corona -Impfstoff. Trotzdem werden täglich unzählige Dosen im Müll entsorgt. Gegen diese Verschwendung kämpft jetzt ein Hausarzt . Dr. Christian Kröner (39) aus Neu-Ulm (Bayern) kritisiert in BamS: „Ich arbeite tageweise in einem Impfzentrum in Bayern.

Der einzige Weg aus der Corona-Krise in eine neue Normalität, ist der des Impfens. Allerdings ist der Impfturbo noch immer nicht gezündet und es gibt viel zu wenig Impfstoff. Umso schlimmer, dass täglich unzählige Dosen nicht verwertet werden und stattdessen im Müll landen. Der bayerische Hausarzt Christian Kröner will dieser Verschwendung ein Ende setzen, wie die „Bild“-Zeitung berichtet.

Kröner arbeitet in einem Impfzentrum in Bayern und muss ständig beobachten, wie aus jedem Biontech-Fläschchen nur sechs statt möglichen sieben Dosen verimpft werden. Bei Astrazeneca könnten es sogar zwei Dosen mehr sein, die stattdessen im Müll landen. Laut dem bayerischen Gesundheitsministerium liegt das an den Impfzulassungen, die nur sechs Dosen aus einem Biontech-Fläschschen und zehn aus einem Astrazeneca-Fläschchen erlauben.

Pandemiebekämpfung: Arztpraxen sollen ab April gegen Corona impfen – und die Hauptarbeit leisten

  Pandemiebekämpfung: Arztpraxen sollen ab April gegen Corona impfen – und die Hauptarbeit leisten 75.000 Arztpraxen stehen laut Kassenärztlicher Vereinigung bereit. Vizekanzler Olaf Scholz spricht von bis zu zehn Millionen Impfungen pro Woche. © dpa Schon im Verlauf des März sollen die niedergelassenen Ärzte stärker eingebunden werden, ab April sollen sie die Hauptarbeit übernehmen. Die Corona-Impfungen in Deutschland sollen noch in diesem Monat deutlich Fahrt aufnehmen und Anfang April vor allem in den Arztpraxen stattfinden.

Seit Hausärzte mit den Impfungen gegen Corona begonnen haben, beanstanden viele von ihnen den hohen bürokratischen und organisatorischen Aufwand. Währenddessen kritisieren Privatärzte, dass sie bei der Impfkampagne bisher außen vor bleiben. Seit Dienstag sind auch die rund 35.000 Hausärzte bundesweit in die Corona -Massenimpfungen eingebunden, doch der Impfstart verlief eher holprig. Einer der Gründe für den schleppenden Start der Corona -Impfungen bei Hausärzten liegt in der geringen Anzahl an Impfdosen , die die Praxen bisher erhielten: Ulrich Weigelt, der Chef des

Der frühere Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat das Corona -Krisenmanagement von Bund und Ländern scharf kritisiert . In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung sprach sich der ehemalige CDU-Bundesvize deutlich gegen weitere Lockdown-Maßnahmen aus. Weniger als zwei Prozent aller weltweit ausgelieferten Impfdosen seien bislang an die Menschen in Afrika verabreicht worden, sagte die WHO-Regionaldirektorin, Matshidiso Moeti, in Brazzaville (Republik Kongo).

In NRW ist es Impfzentren jedoch bereits gestattet, die sieben möglichen Biontech-Dosen zu verimpfen. Kröner fordert daher in einer Petition an den Bayrischen Landtag, dass die Verschwendung in Bayern ein Ende haben muss: Ihm zufolge landeten „in den vergangenen Wochen allein in Bayerns Impfzentren knapp eine halbe Million intakte Impfdosen aus juristisch-bürokratischen Gründen im Müll. Zugleich sterben auf den Intensiv-Stationen die Menschen. Das ist ein Skandal!“

Um zu verhindern, dass noch mehr Menschen aufgrund von Impfstoffmangel an Corona sterben müssen, ignoriert Kröner in seiner Praxis die Zulassungsvorgaben. Er zieht aus den Fläschchen die maximale Zahl an Impfdosen. Statt 100 offiziellen Dosen hat er bereits 117 verimpft, natürlich mit der vorgeschriebenen Impfstoffmenge. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek sagte, er „begrüße jede zusätzliche Impfung, die so ermöglicht wird“.

Meinung: Pragmatischer gegen Corona impfen!

  Meinung: Pragmatischer gegen Corona impfen! Schon bald sollen mehr Impfdosen bereitstehen und auch die Haus- und Fachärzte in Deutschland beim Impfen einbezogen werden. Dann ist mehr Pragmatismus und Flexibilität im Kampf gegen Corona möglich, meint David Ehl. © Tessa Walther/DW Irma Barkowsky wurde bereits im Februar von ihrem Hausarzt geimpft - in einem Modellversuch in Mecklenburg-Vorpommern Es besteht durchaus Anlass unzufrieden zu sein mit dem bisherigen Impftempo in Deutschland.

Ein Urteil des Wiener Verwaltungsgerichtes zum Versammlungsverbot kommt einem Zerriss der Corona -Politik der Regierung gleich. Laut Richter seien Krankheitsdefinitionen des Gesundheitsministers falsch und ein PCR-Test zur COVID-19-Diagnostik wäre ungeeignet.

Corona im Schatten der Kapitalverwertungskrise: Die autoritären Maßnahmen zur Eindämmung der Corona -Pandemie bedrohen weit mehr Menschen in ihrer blanken Existenz als das Virus selbst. Auch weite Teile der unteren Mittelschichten stehen vor dem Nichts. Quelle: www.globallookpress.com. Drei Obdachlose sitzen am 23. März mit großem Abstand auf Parkbänken auf einem Platz in Berlin-Kreuzberg.

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Coronavirus - Impfstoff © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Peter Endig Coronavirus - Impfstoff

Corona-Impfungen in Afrika: Was läuft schief? .
Von allen Kontinenten hat Afrika die niedrigste Impfquote. Denn afrikanische Länder haben bislang nur sehr wenig Corona-Vakzine erhalten. Aber auch mit den vorhandenen Dosen gibt es mancherorts Probleme. © Emmanuel Osodi/imago images/UIG Verimpfung des AstraZeneca-Vakzins in Lagos, Nigeria Wie ist der Stand bei den Corona-Impfungen? Während im weltweiten Durchschnitt schon fast elf Prozent mindestens eine Corona-Impfung erhalten haben, sind es in Afrika laut dem Statistikportal "Our World in Data" nicht einmal zwei Prozent. Vollständig immunisiert sind sogar nur 0,6 Prozent.

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