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Wissen & TechnikSchwarze Löcher: Forscher weisen uralte Kollision nach

12:05  06 dezember  2018
12:05  06 dezember  2018 Quelle:   euronews.com

NASA-Satellit entdeckt ein Licht im All, das die Forscher vor ein verwirrendes Rätsel stellt

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Künstlerische Darstellung von zwei schwarzen Löchern kurz vor der Verschmelzung: zwei Signale im Monat (Bild: LIGO/Caltech/MIT/Sonoma State Kosmischer Crash: Forscher haben die größte bisher bekannte Kollision zweier schwarzer Löcher detektiert. Sie fanden Hinweise auf diese und auf

Sie verschmolzen zu einem neuen schwarzen Loch , das wahrscheinlich 80 Mal so Messen konnten es Forscher von der National University of Australia mit dem recht neuen Instrument LIGO. Forscher weisen uralte Kollision schwarzer Löcher nach. Vor zwei Jahren haben Forscher erstmals

Schwarze Löcher: Forscher weisen uralte Kollision nach © Bereitgestellt von Euronews

Vor neun Millionen Jahren kollidierten zwei schwarze Löcher, irgendwo weit entfernt von unserer Galaxie. Sie verschmolzen zu einem neuen schwarzen Loch, das wahrscheinlich 80 Mal so groß wie die Sonne wurde.

Millionen Jahre später kam das "Geräusch" dieses Aufeinandertreffens auf der Erde an. Am 29. Juli 2018 in Form von Gravitationswellen.

Messen konnten es Forscher von der National University of Australia mit dem recht neuen Instrument LIGO. Der LIGO-Detektor in den USA ist neben VIRGO in Italien eines der wenigen existierenden Geräte, dessen Laser so präzise messen kann, dass er Gravitationswellen erkennt.

Bahnbrechende Entdeckung: Forscher haben beobachtet, wie ein Schwarzes Loch seine Umgebung verschlingt

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Ein Schwarzes Loch ist ein Objekt, dessen Masse auf ein extrem kleines Volumen, eine sogenannte Singularität, konzentriert ist. Sie erzeugt in ihrer unmittelbaren Umgebung eine so starke Gravitation, dass nicht einmal Licht von dort entkommen kann.

Künstlerische Darstellung von zwei schwarzen Löchern kurz vor der Verschmelzung: zwei Signale im Monat (Bild: LIGO/Caltech/MIT/Sonoma State (Aurore Simonnet)). Kosmischer Crash: Forscher haben die größte bisher bekannte Kollision zweier schwarzer Löcher detektiert. Sie fanden Hinweise auf

Nachweis der Gravitationswellen: Was ist daran besonders?

Gravitationswellen sind winzige Schwingungen der Raumzeit, die den Planeten nach stellaren Ereignissen wie diesem überqueren. Albert Einstein hatte bereits vor einem Jahrhundert vorhergesagt, dass es Gravitationswellen gibt. Wirklich nachweisen konnten Physiker sie allerdings erst im Jahr 2015. Das brachte ihnen 2017 den Physiknobelpreis.

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Die 10. Messung von Gravitationswellen

Die jetzt gemessene Kollision ist nicht nur die größte. "Sie ist auch die mit Abstand am weitesten von der Erde entfernte Fusion, die beobachtet wurde", sagte Susan Scott, Physikerin an der National University of Australia. Sie betonte, dass die Beobachtung dieser Schocks dazu beitragen wird, besser zu verstehen, wie viele binäre Systeme von schwarzen Löchern es im Universum gibt. Und es kann dabei helfen, ihre Masse und Geschwindigkeit, mit der sie sich während der Fusion drehen, besser zu verstehen.

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Forscher vermuten als weitere Gruppe mittelschwere Schwarze Löcher , die eine Masse von mehreren Hundert bis einigen Tausend Sonnenmassen besitzen sollen. Bislang ließen sich allerdings keine Objekte dieser Klasse eindeutig nachweisen. Erste Hinweise auf mittelschwere Schwarze Löcher

Gravitationswellen: Forscher weisen uralte Kollision schwarzer Löcher nach. Zwei Sterne, ein Stern, zwei schwarze Löcher , ein schwarzes Loch : Ein US-Astrophysiker hat den Ursprung der kürzlich entdeckten Gravitationswellen und eines fast zeitgleich ausgelösten Gammablitzes untersucht.

Die Kollision der beiden Titanen war nicht das Einzige, das LIGO und VIRGO kürzlich entdeckten. Sie konnten drei andere Kollisionen zwischen 2016 und August 2017 messen. Diese fanden etwa drei bis sechs Milliarden Lichtjahre entfernt statt. Die daraus resultierenden schwarzen Löcher waren 56 bis 66 mal so groß wie die Sonne. Die Forscher entdeckten die Kollisionen, nachdem sie die von LIGO erhaltenen Gravitationswellendaten neu analysiert hatten. Insgesamt konnten die beiden Detektoren bisher zehn Mal Gravitationswellen aus der Fusion von schwarzen Löchern messen.

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